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05.07.2013

Auebad nach zweieinhalb Jahren Bauzeit eingeweiht

Kassel, 5. Juli 2013. Zehn Becken, zwei Saunen, ein Dampfbad, ein Saunarium, drei Gastrobereiche, ein Piratenschiff, eine 115 Meter lange Rutsche, eine Beach-Volleyballanlage, ein 10 Meter hoher Sprungturm – das erwartet die Besucher des neuen kombinierten Frei- und Hallenbades am Auedamm. Auch hinter den Kulissen wartet das Auebad mit beeindruckenden Zahlen auf: 173 Meter maximale Ausdehnung, 2,5 Millionen Liter Wasser im 50-Meter-Sportbecken, ein 2,2 Megawatt-Fernwärmeanschluss, eine 1.000 Quadratmeter große Solarabsorberanlage zur Erwärmung des Wassers im Freibadbereich, 63.113 Kubikmeter umbauter Raum, 215 Tonnen verbauter Stahl, bis zu 67.000 Kubikmeter umgewälzte Luft im Sportbad pro Stunde und 115 Kilometer Leitungen für die Stromversorgung und Kommunikation.

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist das an der Fulda gelegene Auebad am Freitag, 5. Juli offiziell eingeweiht worden. Der Neubau umfasst ein Hallenbad, ein Freibad sowie eine Saunalandschaft mit Innen- und Außenbereich. Kassels Oberbürgermeister Betram Hilgen freut sich über das „sicherlich schönste Bad zwischen Hannover und Frankfurt“. Das neue Auebad werte die ohnehin attraktive Stadt weiter auf. „In Kassel lässt es sich gut leben, weil wir attraktive Angebote rund um Kultur, Sport, Erholung und Freizeit haben. Das neue Auebad trägt dazu einen großen Teil bei“, ist sich Hilgen sicher.

Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel freut sich: „Das Auebad ist ein hochattraktives Bad in traumhafter Lage. Es ist eine erstklassige Sportanlage sowohl für Freizeit als auch Leistungssport.“

Der Neubau des Auebades ersetzt das alte Auebad, aber auch das Stadtbad Mitte und das Hallenbad Ost, die beide bereits geschlossen wurden. Deshalb wurde das Bad als kombiniertes Hallen- und Freibad ausgeführt, das ein breites Angebot für Sport, Erholung, Freizeit und Wellness bietet. Ziel war, möglichst alle Zielgruppen zu befriedigen. Das ist gelungen, sagt Andreas Helbig, Vorstandsvorsitzender der Städtischen Werke: „Das Auebad ist ein Freizeit- und Sportbad, zugleich ein Hallen- oder Freibad und es für Jung und Alt attraktiv. Egal, ob man lieber sauniert oder Strecke schwimmt, unabhängig davon, ob man lieber die Riesenrutsche mit seinen Freunden herunterrutscht oder mit dem Nachwuchs das Babyschwimmen besucht, egal ob Turmspringer oder Sonnenanbeter: Das Auebad bietet für alle etwas.“

Das Bad am Auedamm nimmt eine lange Tradition auf. Norbert Witte, Generalbevollmächtigter der Städtischen Werke: „Ab dem Jahr 1923 konnte man hier im Flussbad in der Fulda schwimmen, ab 1955 im Schwimmstadion am Auedamm in einem richtigen Freibad. Heute haben wir ein kombiniertes Hallen- und Freibad. Die Veränderung und Weiterentwicklung hat also Tradition an diesem exklusiven Standort.“

Die Standortfrage für ein neues zentrales Bad in Kassel wurde im Vorfeld lange öffentlich diskutiert. Mit dem Ergebnis könne man aber äußerst zufrieden sein, so Norbert Schöfer, Architekt des Baubüros Löweneck + Schöfer, die den Architekturwettbewerb gewannen und den Bau entworfen hatten: „Das naturnahe Gebiet zwischen Karlsaue und Fulda schafft die Voraussetzung für eine attraktive und einzigartige Freizeit- und Badelandschaft. In dieser außergewöhnlich schönen Lage war es unser Ziel, durch eine sensible Baukörpersprache und eine klare Struktur ein Gebäude zu schaffen, welches durch freundliche und lebendige Lichtstimmungen und spannende Ausblicke in die umgebende Natur überzeugt.“

Für das am Auedamm gelegene Auebad wird eigens eine Parkraumbewirtschaftung eingerichtet, damit Badegäste nicht von Dauerparkern verdrängt werden. In einem 300 Meter breiten Bereich um das Bad können 100 Fahrzeuge von Badbesucher parken. Die Parkgebühren fangen mit 20 Cent  für eine halbe Stunde an, maximal sind vier Euro für zehn Stunden fällig. Die Gebührenpflicht gilt von 10 bis 22 Uhr. Wer nicht mit dem eigenen Auto kommen kann oder will, kann den ÖPNV nutzen. Die Buslinie 16 fährt das Auebad ab Samstag, 6. Juli, halbstündlich in einem Rundkurs an: Auestadion, Damaschkebrücke, Auebad, Orangerie, Steinweg, Rathaus, Scheidemannplatz, Königsplatz/Mauerstraße, Am Stern, Orangerie, Auebad, Damaschkebrücke, Auestadion. Der Umstieg zur Tram und ist am Rathaus, am Königsplatz, dem Auestadion und Am Stern möglich

Bei der Preisgestaltung haben die Verantwortlichen der Stadt Kassel und der Städtischen Werke bewusst auf ein familienfreundliches Preissystem gesetzt. Von der Einzel- und Stundenkarten bis hin zur Tageskarten und Rabattkarten, Familienkarten oder Frühschwimmerkarten für die Freibadsaison gibt es an den Kassen im Auebad. Das Bad ist ganzjährig zwischen 10 und 22 Uhr geöffnet. Frühschwimmer können den Freibadbereich zwischen 8 und 10 Uhr nutzen.

Die Gastronomie im Auebad übernimmt der bekannte nordhessische Gastronom Grischäfer. Sowohl im Hallenbad als auch im Freibad wie auch im Saunabereich wird es eigene Gastrobereiche geben. Das Angebot umfasst Schwimmbadklassiker bis hin zu einer gehobenen Auswahl. Um den umliegenden Restaurants und Cafés auf dem Auedamm nicht zu schaden, ist die Gastronomie im Auebad nur für deren Besucher zugänglich.

Die Eröffnung des neuen Auebades wird sich allerdings noch ein wenig hinziehen. Während der letzten Bauarbeiten ist wahrscheinlich Staub mineralischen Ursprungs in die Becken und damit in die Wasserkreislauf gelangt. Er gilt als Grundlage für das Wachstum der unerwünschten Bakterien. Wann genau das Auebad eröffnen wird, steht nach Angaben der Städtischen Werke noch nicht fest. Aber die Verantwortlichen hoffen, in Kürze.

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