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Häufige Fragen

Wenn Sie eine allgemeine Frage haben, lohnt sich der Blick in die Liste der häufigen Fragen. Hier haben wir alle die Fragestellungen zusammengefasst, die viele unserer Kunden beschäftigen. Sollte ihr Thema nicht dabei sein, beantworten wir Ihre Frage natürlich auch gern persönlich – im Kundenzentrum, am Telefon oder per Mail. Ganz so, wie Sie es wünschen. 

Häufige Fragen durchsuchen:

Strom, Gas & Fernwärme

Grund für die steigenden Erdgaspreise ist das sogenannten Brennstoffemissionshandelsgesetz – kurz BEHG – mit dem die Bundesregierung die Klimawende weiter vorantreiben und den CO2-Ausstoß in unserem Land reduzieren möchte. In diesem Gesetz ist festgelegt, dass ab 2021 von uns als Erdgasversorger ein CO2-Preis von zunächst 25 Euro pro Tonne CO2 auf „in Verkehr gebrachte Brenn- und Kraftstoffe“ erhoben wird – das entspricht brutto 0,54 Cent pro Kilowattstunde. Für Sie als unser Kunde hat das die Konsequenz, dass Ihr Erdgaspreis steigt.

Das Kürzel „BEHG“ steht für „Brennstoffemissionshandelsgesetz“. Es ist ein Teil des Klimapaketes, das die Bundesregierung 2019 verabschiedet hat und regelt den Handel mit Zertifikaten für Emissionen aus fossilen Brennstoffen. Die „Bepreisung“ des CO2-Ausstoßes von Kraft- und Brennstoffen sorgt dafür, dass Stoffe wie beispielsweise Erdgas teurer werden.

Diese höheren Kosten sollen Verbraucher dazu animieren, mehr Energie zu sparen, auf klimaschonende Technologien umzusteigen und mehr erneuerbare Energien zu nutzen, damit die Moblitäts- und Energiewende gelingen.

Der Erdgaspreis setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Eine Komponente ist dabei der Beschaffungspreis. Die zweite Komponente sind die sogenannten Netzentgelte – das sind die Kosten, die für den Transport des Gases in den Leitungen anfallen. Und die dritte Komponente sind Steuern, Abgaben sowie andere sogenannte „staatlich induzierte Preisbestandteile“. Es kommt vor, dass sich über einen längeren Zeitraum nicht nur eine dieser drei Kostenkomponenten verändert, sondern zwei oder manchmal sogar alle drei.

Die Zusatzkosten, die durch das Brennstoffemissionshandelsgesetz der Bundesregierung anfallen, zählen zu den staatlich induzierten Preisbestandteile. Und da diese neuen Kosten nicht durch die leicht gesunkenen Einkaufspreise ausgeglichen werden, steigt der Erdgaspreis in Summe.

Ihre Abschläge steigen nicht automatisch – sondern werden in der Höhe so belassen wie bisher. Falls Sie aber eine Anpassung wünschen, kümmern wir uns gern darum. Bitte teilen Sie uns einfach in einer kurzen Mail mit, um wieviel wir Ihren Monatsabschlag erhöhen sollen. Oder lassen sie sich dazu von uns beraten!

Die Zuordnung der Verbrauchswerte auf die Zeiträume vor und nach der Preiserhöhung stellen wir über sehr genaue Computerrechenmodelle auf der Grundlage Ihrer bisherigen Verbrauchswerte sicher. Sie können aber auch gerne Ihren aktuellen Zählerstand ablesen und uns diesen telefonisch, per Mail, Post oder über das Zählerstandsmodul auf unserer Webseite übermitteln. Dann nehmen wir diesen Wert gerne in unsere Abrechnung auf.

Für 2021 ist der Preis für CO2-Zertifikate zwar auf 25 Euro pro Tonne Kohlendioxid festgelegt worden, der Plan der Bundesregierung ist jedoch, den Preis bis 2025 auf 55 Euro pro Tonne zu steigern. Ab 2026 sollen die Zertifikate dann auf einem staatlich überwachten Markt frei gehandelt werden und sich dann entsprechend Angebot und Nachfrage entwickeln.

Eine weitere Preissteigerung ist also mehr als wahrscheinlich. Da der Zertifikatspreis jedoch nur einer von mehreren preisbildenden Kostenfaktoren ist, lassen sich keine verlässlichen Prognosen abgeben. Wir werden die Öffentlichkeit und unsere Kunden aber über die Entwicklung kontinuierlich auf dem Laufenden halten.

Mehrwertsteuerveränderungen geben wir 1:1 an unsere Kunden weiter. Das bedeutet: Aktuell gilt noch die reduzierte Mehrwertsteuer von 16 %. Da diese Reduktion nach derzeitiger Rechtslage zum 31. Dezember 2020 ausläuft, kommt ab dem 1. Januar der dann wieder gültige Mehrwertsteuersatz von 19 % zur Anwendung.

Das kommt auf Ihren individuellen Vertrag an. Grundsätzlich werden alle Kunden von uns immer fristgerecht über Preiserhöhungen und damit eventuell einhergehende Sonderkündigungs-Regelungen informiert. Das bedeutet für Sie: Steht Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zu, wird dies in Ihrem Informationsschreiben ausdrücklich erwähnt.

Wir unterstützen Sie gern in zwei unterschiedlichen Richtungen: Im Rahmen einer Energieberatung zeigen wir Ihnen praktische Möglichkeiten auf, wie Sie Ihren Energieverbrauch senken können. Damit reduzieren Sie neben Ihre Kosten auch gleich noch Ihren CO2-Ausstoß.

Außerdem prüfen wir gern gemeinsam mit Ihnen, ob Sie durch einen Vertragswechsel innerhalb unseres Angebotes Kosten reduzieren lassen. Oder ob es für Sie gegebenenfalls Sinn macht, aktuelle Preiskonditionen zu fixieren. Am besten vereinbaren Sie gleich einen Termin – telefonische oder über das Termintool auf unserer Homepage.

Fakt ist: In Deutschland sind derzeit noch mehr als 14 Millionen veraltete Wärmeerzeugungsanlagen im Einsatz. Die Durchschnittsheizung ist rd. 18 Jahre alt. Moderne Gas-Brennwertheizanlagen können den Energieverbrauch und gleichzeitig die dadurch anfallenden Emissionen deutlich reduzieren! Wir stellen Ihnen gerne dar, was sich heizungstechnisch bei Ihnen bewegen lässt. Dabei informieren wir nicht nur über Möglichkeiten, auf eine sparsame und emissionsarme Erdgas-Brennwertheizung umzustellen. Besonders einfach ist der Austausch einer alten Heizungsanlage mit Hilfe unseres Angebotes „KWS kompakt“. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Wir von den Städtischen Werken wissen außerdem, dass sich Energie nur dann einsparen lässt, wenn bekannt ist, wo Energieverluste entstehen – und was Sie dagegen tun können. Deshalb lohnt es sich praktisch immer, einmal unseren Energieberater zu sprechen. Er kennt alle heimlichen Energiefresser, gibt praktische Tipps und berät Sie gerne auch bei Ihnen zuhause.

Das von den Städtischen Werken für ihre Kunden über CO2-Zertifikate klimaneutral gestellte Erdgas wird im neuen BEHG-Gesetz nicht berücksichtigt und ist nach heutigem Stand leider auch nicht anrechnungsfähig. Kunden der Städtischen Werke kompensieren jedoch weiterhin über Klimaprojekte die CO2-Emissionen aus der Verbrennung ihres Erdgases. Dies leistet weiter einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Zusätzlich wird Erdgas mit dem neuen CO2-Preis nach BEHG im Wettbewerb zu anderen fossilen Energieträgern wie z.B. Öl, Holz, Diesel und Benzin in Bezug auf seine Emissionen preislich vergleichbarer. Mit dem BEHG soll also ein zusätzlicher Anreiz zur Umstellung auf CO2-neutrale Energiequellen geschaffen werden.

Der CO2-Preis basiert einer neuen gesetzlichen Vorgabe, dem sogenannten „Brennstoffemissionshandelsgesetz“ oder kurz „BEHG“. Diese zusätzliche Abgabe wird für jede Tonne CO2 erhoben, die durch die Nutzung fossiler Energieträger wie Erdgas, Heizöl oder Kohle freigesetzt wird.

Dadurch steigt der Erdgaspreis um 0,54 Cent pro Kilowattstunde und wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Ziel dieser Verteuerung ist es, die Verbraucher zum Energiesparen zu motivieren und somit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Da der Gesetzgeber nicht zwischen herkömmlichem und klimaneutral gestelltem Erdgas unterscheidet, wird die Abgabe auch für unser Naturgas erhoben. Obwohl wir das bereits seit 2009 klimaneutral stellen. Dazu investieren wir in Emissionsminderungsprojekte auf der ganzen Welt, die das Kohlendioxid einsparen, das beim Verbrennen unseres Naturgases entsteht.

Die Klimaneutralstellung erfolgte von Beginn an „auf eigene Kappe“ – also ohne Mehrbelastung der Verbraucher. Und das ist auch heute noch so. Insofern werden unsere Kunden zumindest nicht doppelt zur Kasse gebeten.

 

Sie als Kunde müssen nicht aktiv werden. In unserer Jahresverbrauchsrechnung berücksichtigen wir die Mehrwertsteuersenkung automatisch. Sie profitieren also in jedem Fall.

Nein. Ihre Abschlagszahlungen bleiben unverändert, weil wir die Steuersenkung bei der Jahresverbrauchsabrechnung berücksichtigen und die Auswirkung auf die monatliche Abschlagshöhe ohnehin minimal wäre. Sofern Sie dennoch eine Abschlagsänderung wünschen, wenden Sie sich einfach über unser Kundenportal oder über unseren Kundenservice an uns. Innerhalb einer gewissen Bandbreite können wir Ihre Abschlagshöhe jederzeit anpassen.

Nein, wir geben die Mehrwertsteuersenkung an alle Kunden vollständig weiter, unabhängig von ihrem Vertrag.

Das hängt ganz davon ab, wann der Zählerstand abgelesen wurde. Maßgeblich nach geltendem Steuerrecht ist der Tag der Ablesung:

  • Wurde vor dem 1. Juli 2020 abgelesen, ist ein Satz von 19 % anzuwenden
  • Wird im Zeitraum Juli bis Dezember 2020 abgelesen, ist auf den gesamten Abrechnungszeitraum 16 % anzuwenden
  • Wird ab Januar 2021 abgelesen, wäre eigentlich 19 Prozent auf den gesamten Abrechnungszeitraum anzuwenden, jedoch planen die Städtischen Werke rechtlichen Spielraum auszunutzen, um betroffenen Kunden, die sonst nicht profitieren würden, zumindest anteilig für den Zeitraum Juli bis Dezember 2020 16 Prozent Mehrwertsteuer zu gewähren

Es ist nicht nötig, uns die Zählerstände durchzugeben. Wir ordnen Ihnen Ihre Ersparnis auf Basis von verlässlichen Schätzwerten zu.

Eine Schätzung der Verbrauchsabgrenzung ist gesetzlich erlaubt und erfolgt nicht willkürlich, sondern auf Grundlage durchschnittlichen Verbrauchsverhaltens. Sie beruht auf vorgegebenen gesetzlichen Regularien. Mögliche Abweichungen von abgelesenen Werten sind erfahrungsgemäß gering und fallen bei einer Änderung der Mehrwertsteuer um 3 Prozent nicht wahrnehmbar ins Gewicht. Die Meldung von Zählerständen für die Absenkung ist daher der Mühe nicht wert.

Natürlich ist es möglich, diese Serviceleistung in Anspruch zu nehmen. Wir bitten jedoch zu beachten, dass wir Ihnen für die Erstellung der Zwischenabrechnung eine Servicepauschale berechnen müssen. In der Regel übersteigen diese Kosten ihre Ersparnissteigerung aus der temporären Mehrwertsteuersenkung. Wir empfehlen daher einfach die Jahresverbrauchsabrechnung abzuwarten und damit sicher von der Absenkung zu profitieren.

Das geltende Steuerrecht sieht den Tag der Ablesung als Zeitpunkt der Leistungserbringung. Der Zeitpunkt der Leistungserbringung bestimmt wiederum den anzuwendenden Steuersatz. Liegt dieser im Absenkungszeitraum, ist der abgesenkte Steuersatz von 16 Prozent für die gesamte Rechnung anzuwenden. Liegt dieser außerhalb des Absenkungszeitraums, gilt der reguläre Steuersatz von 19 Prozent.

Eine steuerliche Anpassung der bestehenden Abschlagspläne nehmen wir seitens der Städtische Werke AG – wie bei den meisten Versorgern – nicht vor, solange das nicht zwingend erforderlich ist. Die steuerliche Anerkennung dieser vorübergehend „falschen” Umsatzsteuer bei unseren Kunden wurde seitens unserer Interessenverbände mit Erfolg beim Bundesministerium der Finanzen gefordert und erreicht, da mit der Jahresverbrauchsrechnung eine Richtigstellung erfolgt, die den Absenkungszeitraum rechnerisch und steuerlich korrekt berücksichtigt.

Welcher Mehrwertsteuersatz angewandt wird, hängt davon ab, wann Ihr Verteilnetzbetreiber die Turnusablesung* bei Ihnen zuhause durchführt. Der Zeitpunkt der Ablesung bestimmt den Steuersatz für die Verbrauchsabrechnung:

  • Wird im Zeitraum Juli bis Dezember 2020 abgelesen, ist auf den Abrechnungszeitraum 16 Prozent anzuwenden
  • Wird ab Januar 2021 abgelesen, wäre eigentlich 19 Prozent auf den gesamten Abrechnungszeitraum anzuwenden, jedoch planen die Städtischen Werke rechtlichen Spielraum auszunutzen, um betroffenen Kunden, die sonst nicht profitieren würden, zumindest anteilig für den Zeitraum Juli bis Dezember 2020 16 Prozent zu gewähren

*Den ungefähren Zeitraum, in dem die Turnusablesung bei Ihnen stattfindet, können Sie anhand Ihrer letzten Stromabrechnung abschätzen. Die Ablesung erfolgt in der Regel jedes Jahr um die gleiche Zeit herum. Sollten Sie erst kürzlich eingezogen sein, fragen Sie am besten einen netten Nachbarn.

Der Wechsel zu uns ist kinderleicht: Wählen Sie einfach den Tarif, der zu Ihren Bedürfnissen passt, füllen Sie unseren Online-Bestellbogen aus oder den Vordruck, der im Kundencenter für Sie bereit liegt, und schicken Sie Ihre Bestellung per Post, E-Mail oder Fax an:

Städtische Werke Aktiengesellschaft, Königstor 3–13, 34117 Kassel

Tel. 0561 782-3030 ▪ Fax 0561 782-2138 ▪ E-Mail senden

Alles Weitere erledigen wir.

Ein paar Minuten Zeit – sonst gar nichts. Denn Sie allein entscheiden, wer Ihre Energie liefern soll. Und der Wechsel zum Anbieter Ihrer Wahl kostet Sie keinen Cent.

Natürlich versorgen wir Ihren Betrieb mit Strom, Gas und Wärme. Bei höheren Verbräuchen erstellen wir Ihnen auch gern ein individuelles Angebot. Dazu benötigen wir jedoch  detaillierte Informationen zu Ihrem Unternehmen. Es hat sich bewährt, diese in einem persönlichen Gespräch zu klären.  

Unsere offenen Fragen haben wir in einem Download-Formular für Sie zusammengestellt. Füllen Sie es in Ruhe aus und bringen Sie das ausgefüllte Formular, Ihren Pachtvertrag, Ihren Personalausweis und den Handelsregisterauszug mit zu uns. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Kundenzentrum.

Ihr Verein ist uns als Kunde ebenso willkommen, wie eine Privatperson oder ein Unternehmen. Gern erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot. Dazu benötigen wir jedoch  nähere Informationen zu Ihrem Verein. Es hat sich bewährt, diese in einem persönlichen Gespräch zu klären.

Unsere offenen Fragen haben wir in einem Download-Formular für Sie zusammengestellt. Füllen Sie es in Ruhe aus und bringen Sie das ausgefüllte Formular, Ihren Pachtvertrag, Ihren Personalausweis und den Auszug aus dem Vereinsregister mit zu uns. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Kundenzentrum.

Als Faustregel gilt: Wenn Sie sich heute für uns als Energieanbieter entscheiden, fließt unser Strom oder Gas spätestens zum Ersten des übernächsten Monats durch Ihre Leitung. Den verbindlichen Liefertermin teilen wir Ihnen mit, sobald uns alle notwendigen Daten des örtlichen Netzbetreibers vorliegen. Und so viel ist sicher: auch während der Übergangszeit werden Sie jederzeit mit Energie versorgt.

Ihr Vertrag ist an die im Auftrag angegebene Erstlaufzeit gebunden. Diese entspricht der Preisgarantie und beträgt in der Regel ein Jahr. Nach Ablauf der Erstlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils ein Jahr analog der Preisgarantie, sofern er nicht von einer Partei mit einer Frist von sechs Wochen vor Ablauf gekündigt wird. Bitte beachten Sie auch unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Egal wohin Sie innerhalb Deutschlands umziehen, wir versorgen Sie auch in Ihrem neuen Zuhause gern mit unserer Energie. Alles was wir dazu benötigen sind Ihre Kundennummer, die Zählerstände mit Ablesedatum und natürlich Ihre neue Anschrift. Diese Daten können Kasseler Kunden uns telefonisch, per Fax oder in einer E-Mail mitteilen. Bundesweite Kunden bitten wir um eine schriftliche Mitteilung.

Das ist ohne Weiteres möglich. Und noch dazu ganz bequem: Nutzen Sie bei der Wohnungsübergabe einfach unser Übergabeprotokoll  – dann kann gar nichts schiefgehen.

Übrigens: Sollte die Anlage gesperrt sein, benötigen wir zusätzlich Ihren aktuellen Mietvertrag mit der Unterschrift des Vermieters und Ihren Personalausweis. Sobald Sie uns beides vorgelegt haben,  entsperren wir den Zähler und führen die Neuanmeldung durch.

Diese sogenannte Verbrauchsabschätzung teilen wir Ihnen gern telefonisch mit. Dafür brauchen wir nichts weiter, als die Adresse Ihrer zukünftigen Wohnung. Anhand der Verbräuche der letzten Jahre können wir dann berechnen, welche Kosten auf Sie zukommen.

Sollten Sie unterwegs sein, wenn der Kollege von der Städtische Werke Netz+Service GmbH zum Ablesen vorbei kommt, ist das kein Beinbruch. In diesem Fall finden Sie eine Postkarte in Ihrem Briefkasten, auf der Sie die Zählerstände notieren und an Netz+Service schicken können. Noch schneller geht‘s natürlich telefonisch, per Fax oder online.

Übrigens: Auch wenn Ihre Karte verloren geht, das Telefon streikt oder Sie schlichtweg vergessen haben, den Zählerstand durchzugeben, haben Sie nichts zu befürchten. Kommt kein aktueller Zählerstand bei der Städtische Werke Netz+Service GmbH an, schätzen die Kollegen Ihren Verbrauch anhand der Daten des Vorjahres oder per Verbrauchstabelle!

Wenn sich die Preise ändern, sind wir verpflichtet, dies in der Presse zu veröffentlichen. Deshalb schalten wir Anzeigen in der Tageszeitung und geben PR-Meldungen an die örtliche Presse. So sind Sie immer bestens informiert.

Das ist grundsätzlich nicht nötig, da wir Ihren Verbrauch wie gewohnt schätzen. Sinn macht es nur, wenn Sie für längere Zeit nicht zu Hause sind. Teilen Sie uns Ihren Zählerstand telefonisch unter 0800 775-2613, per Fax 0561 782-2138 oder online mit. Dann können wir ganz genau abgrenzen, welcher Verbrauch zu welchem Tarif zu berechnen ist.

Da Ihr Stromverbrauch von Monat zu Monat stark schwankt, arbeiten wir für die Abrechnung mit einem Mittelwert. Dafür bestimmen wir die Gesamtmenge, die Sie im Laufe eines Jahres verbrauchen, und teilen diese durch Zwölf. Den errechneten Wert multiplizieren wir mit dem Arbeitspreis Ihres Tarifs und addieren das Ganze zum zugehörigen Grundpreis. Das ergibt dann den Betrag, den wir Ihnen Monat für Monat in Rechnung stellen.

Die Höhe des Gasabschlages ist von Ihrem Verbrauch und von den sogenannten Gradtagszahlen des Wetteramtes Offenbach abhängig. Die Gradtagszahlen geben Auskunft darüber, wie kalt oder warm es zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten sein wird. Grundsätzlich gilt: je kälter die Außentemperaturen, desto intensiver wird geheizt, desto mehr Erdgas wird verbraucht und desto höher ist die Gradtagszahl. Indem wir diese also in unsere Berechnung einbeziehen, können wir Ihren Bedarf genauer kalkulieren und schützen Sie so vor hohen Nachzahlungen.

Erscheinen Ihnen Ihre Abschläge zu hoch oder zu niedrig, können Sie sie jederzeit korrigieren. Entweder im Online-Portal unter dem Menüpunkt Abschlagsänderungen oder telefonisch unter der 0561 782-3030.

Möchten Sie Ihren Abschlag um mehr als 10 % senken, benötigen wir allerdings eine Begründung – z.B. wenn aus einem früheren Mehrpersonenhaushalt ein Singlehaushalt wird oder dank neuer Dämmung  der Verbrauch sinkt – und Ihren aktuellen Zählerstand.

Die monatlichen Abschläge werden generell nicht gestundet. Lediglich die Jahresendabrechnung kann für vier Wochen gestundet oder in bis zu 12 monatlichen Raten gezahlt werden.

In Ihrer Jahresabrechnung sind die Abschläge aufgelistet, die Sie bereits gezahlt haben. Der letzte Abschlag und die Mehrkosten, die sich im Laufe des Jahres angesammelt haben, werden dann mit der Jahresendabrechnung fällig. Beispiel: Sie haben eine Endabrechnung in Höhe von 130 €. Ihr monatlicher Abschlag beträgt 100 €. Somit entspricht Ihr Mehrverbrauch einer Nachzahlung in Höhe von 30 €.

Welches Produkt bzw. welcher Tarif zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Verbrauch ab. Um den herauszubekommen, nutzen Sie am besten unseren Tarifrechner. Mit wenigen Klicks bekommen Sie dort eine konkrete Antwort.

Unser Naturstrom stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen. Genauer gesagt überwiegend aus Wasserkraftwerken in Skandinavien. Dass das so ist, wird durch das Umweltbundesamt, Herkunftsnachweisregister (HKNR), überwacht. Als Naturstrom-Kunde schützen Sie also das Klima und zahlen dafür keinen Cent mehr.

Aktuell unterstützen wir folgendes Projekt zur Vorkettenentwertung Ökostrom:

Mit der neuen Tarifoption „Regional” erhalten Sie regionalen Strom auf kürzestem Weg. Die neuen Regionalnachweise machen Sie zum Teilhaber der Energiewende in Ihrer Nähe. Einzige Bedingung Unser Windpark Stiftswald steht im Umkreis von 50 Kilometern zu Ihrer Abnahmestelle.

Ja, bei uns erhalten Sie Naturstrom aus Wasserkraftanlagen aus Norwegen. Windstrom ist Ihr Strom vor Ort, analog der Milch, die Sie Direkt von der Kuh auf der Weide nebenan erhalten. Mit der Option ergeben sich somit konkret zwei Eigenschaften für Ihr Stromprodukt:

  • 100% erneuerbar (Naturstrom) durch Herkunftsnachweise (zum Beispiel die Erneuerbare-Energie-Anlagen aus Europa)
  • derzeit rund 52% regionaler Strom aus dem Windpark Stiftswald (Anteil gem. aktuelle EEG-Quote)

Buchen Sie unsere Tarifoption „Regional” ganz einfach zu Ihrem Stromtarif dazu. Dann erhalten Sie sofort Regionalstrom vom Windpark Stiftswald.

Der Windpark Stiftswald ist bisher nicht nur der größte von den Städtischen Werken realisierte Windpark, sondern er befindet sich auch zu 67 Prozent im Eigentum der lokalen Bürgerenergiegenossenschaften, Kommunen und Gemeinden und weiteren kommunalen Akteuren. Aktuell erhalten Sie unseren Windstrom exklusiv aus diesem Windpark. Durch das Regionalnachweissystem stellt das Umweltbundesamt sicher, dass die regionale Eigenschaft einer aus erneuerbaren Energien erzeugten Kilowattstunde Strom nur einmal verkauft wird. Damit können Endkunden sehen, dass dieser Strom in ihrer Region erzeugt wurde – beispielsweise vom Windpark Stiftswald.

Ihre Tarifoption „Regional” können Sie jederzeit auch wieder beenden.

Wenn Sie möchten, können wir oder Sie selbst im Bestandskundenportal Ihren Abschlag ändern.

Damit regional wirklich regional bleibt: Unsere Tarifoption „Regional” gilt in einem Umkreis von 50 Kilometern rings um den Windpark Stiftswald, gemessen ab dem Einspeiseknoten in Dennhausen. Juristische Grundlage hierfür ist die „Verordnung zur Errichtung des Regionalnachweisreigsters, zur Fortentwicklung des Herkunftsnachweisregisters und zur Änderung der Herkunfts- und Regionalnachweis-Gebührenverordnung“ vom 08.11.2018.

Im Kaufunger Stiftswald drehen insgesamt neun Windkraftanlagen der Drei-Megawatt-Klasse. Diese können planerisch rund 74.000 Megawattstunden Energie pro Jahr erzeugen. Damit kann der Energiebedarf von knapp 25.000 Haushalten gedeckt werden.

Auf unserer Seite finden Sie unsere Postleitzahl-Abfrage prüfen Sie mit einem Click die grundsätzliche Verfügbarkeit. Danach benötigen wir nur noch wenige zusätzliche Angaben (Name, Adresse, Kundennummer) zur Aktivierung.

Nein. Die Förderung erfolgt nach wie vor durch das EEG-Umlage-System und wird von allen Stromkunden finanziert. Die „Regionalität“ als Stromeigenschaft steht alleine dem Kunden mit der entsprechenden Option zu.

Als Kunde mit der Option können Sie sich in Höhe der aktuellen EEG-Quote den Strom aus dem Windpark Stiftswald zurechnen lassen. Darüber hinaus setzten Sie ein Zeichen für die regionale erneuerbare Energieerzeugung.

Welches Produkt bzw. welcher Tarif zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Verbrauch ab. Um den herauszubekommen, nutzen Sie am besten unseren Tarifrechner. Mit wenigen Klicks bekommen Sie dort eine konkrete Antwort.

Unser Naturgas ist CO2-neutrales Erdgas. „CO2 –neutral“ bedeutet, dass das Kohlendioxid, das beim Verbrennen des Gases ensteht, an anderer Stelle eingespart wird. In unserem Fall durch Investitionen in Emissionsminderungsprojekte auf der ganzen Welt. So sorgen wir dafür, dass in jedem Jahr rund 250.000 Tonnen des klimaschädlichen Gases eingespart werden.

Fernwärme ist thermische Energie, also Warmwasser und Heizwärme, die in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugt wird und über isolierte Rohrleitungen direkt vom Kraftwerk zum Kunden gelangt. Neben den Fernwärmenetzen, die ganze Städte oder Stadtteile mit Wärme versorgen, existieren auch Nahwärmenetze, die einzelne Wohnsiedlungen oder Gebäude versorgen.

 

Fernwärme schont die Umwelt gleich dreifach. Erstens arbeiten KWK-Anlagen viel effizienter als klassische Wärmekraftwerke oder Anlagen in Privathaushalten. Das heißt, Sie produzieren aus der gleichen Menge Primärenergie deutlich mehr Wärme. Zweitens verfügen KWK- Anlagen im Gegensatz zu heimischen Anlagen über moderne Filtertechnik, die die Abluft der Verbrennungsanlagen säubert. Und drittens werden bei gleichzeitiger Produktion von Wärme und Strom Rohstoffe ideal verwertet. Während ein hochmodernes Kraftwerk 45 bis 50 Prozent der eingesetzten Energie in Strom verwandelt, nutzt eine KWK-Anlage 85 bis 90 Prozent für die Wärme- und Stromerzeugung.

 

 

Wenn Sie in Kassel wohnen, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, Fernwärme der Städtischen Werke zu beziehen. Allerdings ist nicht in jedem Stadtgebiet die notwendige Infrastruktur vorhanden. Schauen Sie einfach auf unserem Versorgungsplan nach, ob in Ihrer Nachbarschaft bereits Fernwärmerohre verlaufen, an die Ihr Zuhause angeschlossen werden kann. Oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Die Kollegen informieren Sie gern, ob wir Sie gleich ans Netz anschließen können, wo wir das Fernwärmenetz aktuell ausbauen oder Erweiterungen planen.

Der Primärenergiefaktor ist eine entscheidende Größe bei der Berechnung des Primärenergiebedarfs Ihres Gebäudes. Grundsätzlich gilt: je umweltschonender die Energieform und ihre Verwertung, desto niedriger ist der Primärenergiefaktor und desto besser ihre Klimabilanz.

Unsere Fernwärme stammt aus verschiedenen Anlagen in der Stadt. An der Dennhäuser Straße bei der Neuen Mühle produzieren das Fernwärmekraftwerk Kassel und das Kombi-Heizkraftwerk die umweltfreundliche Wärme. Zusätzliche Mengen liefen das Heizkraftwerk Mittelfeld und das Müllheizkraftwerk am Lossewerk.

Sofern ein Fernwärme-Anschluss für die gewünschte Adresse möglich ist, ist der Umstieg vom herkömmlichen Heizsystem auf Fernwärme relativ unkompliziert. Um den Hausanschluss von der Hauptleitung bis zum Gebäude zu verlegen, sind Erdarbeiten nötig. In der Hauswand müssen zudem zwei Kernbohrungen (für Vor- und Rücklauf) vorgenommen werden, damit die Hausanschlussleitung im Gebäude verlegt und an die Übergabestation angeschlossen werden kann.

Die Hausstation ist etwa so groß wie ein Kühlschrank und besteht aus einem Wärmetauscher und einem Wärmemengenzähler. Die ankommende Wärme, die aus den Rohrleitungen des Fernwärmelieferanten an die Hausstation übergeben wird, wird hier an die Bedingungen des Heizkreislaufs angepasst. Der Zähler erfasst dabei genau die Wärmemenge, die in die Anlage fließt.

Jede Fernwärme-Übergabestation ist mit einem geeichten Wärmemengenzähler versehen. Zur Verbrauchsermittlung wird der Zähler, der sich meist im Keller oder Hauswirtschaftsraum des zu beheizenden Gebäudes befindet, einmal im Jahr abgelesen. Aus diesen Verbräuchen wird die Endabrechnung erstellt und die monatlichen Abschlagszahlungen berechnet. Auch die direkte Abrechnung der Verbräuche mit den Mietern ist möglich und reduziert den Verwaltungsaufwand.

Der Fernwärmepreis setzt sich aus drei Komponenten zusammen: dem Grundpreis, dem Verbrauchspreis und dem Verrechnungspreis. Der Grundpreis in €/kW/Jahr wird für die Bereitstellung der Wärme erhoben, der Verbrauchspreis in ct/kWh für den am Zähler gemessenen Verbrauch und der Verrechnungspreis in €/Monat als Zählermiete.

Deutschland steht vor der Neuausrichtung des Energiemarktes – weg von der konventionellen Energiegewinnung aus Kohle, Öl oder Gas hin zur erneuerbaren Energieerzeugung. Das stellt die Stromnetzbetreiber vor eine große Herausforderung. Ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass trotz schwankender Erzeugungsmengen jederzeit Strom in ausreichender Menge zur Verfügung steht und Einspeisung und Verbrauch stets im Gleichgewicht sind. Um diese Herausforderung meistern zu können muss unser Stromnetz intelligenter werden. Der Smart-Meter-Rollout – also die Einführung intelligenter Stromzähler – ist ein Baustein auf dem Weg zum intelligenten Stromnetz der Zukunft, dem sogenannten „Smart Grid“.

Bis 2032 sollen alle Haushalte und Gewerbebetriebe mit modernen Zählern ausgestattet werden. Bei Stromkunden mit einem Verbrauch von bis zu 6.000 Kilowattstunden pro Jahr und Erzeugungsanlagen bis zu einer Einspeiseleistung von 7 Kilowattpeak werden moderne Messeinrichtungen (mME) eingebaut. Für Betriebe und Haushalte mit einem Verbrauch über 6.000 Kilowattstunden pro Jahr und für Erzeugungsanlagen mit einer Einspeiseleistung über 7 Kilowattpeak sind intelligente Messsysteme (iMSys) vorgeschrieben. Zuständig für den Umbau in Kassel ist die Städtische Werke Netz + Service GmbH, der sogenannte Grundzuständige Messstellenbetreiber vor Ort.

Die schwarzen elektromechanischen Ferraris-Zähler werden durch digitale Zähler, sogenannte Smart Meter, ersetzt. Der englische Begriff "Smart Meter" ist ein Sammelbegriff, der sowohl für moderne Messeinrichtungen (mME) als auch für intelligente Messsysteme (iMSys) verwendet wird. Die beiden Gerätearten unterscheiden sich hinsichtlich ihres Aufbaus, ihrer Funktionen und der Kosten.

Modernen Messeinrichtungen (mME) erledigen die Verbrauchserfassung (Energieverbrauch und Nutzungszeit) digital statt analog. An ihrem Display können neben dem aktuellen Stromverbrauch auch die Verbrauchswerte der letzten 24 Monate eingesehen werden. Die Zählerstände werden nach wie vor einmal pro Jahr durch den Netzbetreiber oder den Verbraucher manuell abgelesen.

Intelligente Messsysteme (iMSys) bestehen aus einem digitalen Zähler und einem sogenannten Smart-Meter-Gateway, einer Kommunikationseinheit für die Fernauslesung. Sie zeigen den Verbrauchern den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit an und sind in ein Kommunikationsnetz eingebunden sind. Die Zählerstände werden hochverschlüsselt über eine sichere Internetverbindung übertragen, die der Messstellenbetreiber bereitstellt (z.B. über GPRS). Damit machen sie die Zählerstandablesung vor Ort überflüssig.

Wann Sie einen modernen Zähler erhalten werden, teilt Ihnen die Städtische Werke Netz + Service GmbH drei Monate vorher schriftlich mit. Mehr Informationen zum Ablauf des Roll-outs in Kassel finden Sie auf der Homepage der Netz + Service GmbH.

Bis spätestens 2032 müssen alle Verbrauchsstellen in Deutschland mit einer modernen Messeinrichtung oder einem intelligenten Messsystem ausgestattet sein. Dies ist vom Gesetzgeber im „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“, das im September 2016 in Kraft getreten ist, geregelt. Deshalb ist genau wie bei herkömmlichen Stromzählern auch der Einbau von intelligenten Messsystemen verpflichtend und kann seitens des Kunden nicht abgelehnt werden.

Die digitalen Geräte verbrauchen tatsächlich geringe Mengen Strom. Allerdings werden der Eigenverbrauch des Zählers und des Gateways nicht erfasst, sondern als Netzverlust gewertet.

Intelligente Messsysteme und moderne Messeinrichtungen unterliegen strengen Vorgaben der deutschen Eichbehörden und des Eichgesetzes. Diese stellen sicher, dass die verbrauchten Strommengen korrekt gemessen und abgerechnet werden und sorgen so für hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards.

Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme zeigen Ihnen genau an, wie viel Energie Sie wann verbrauchen. Intelligente Messsysteme senden zusätzlich stichtagsbezogene Zählerstände an den Energieversorger, sodass es keine manuelle Ablesungen oder geschätzte Rechnungen mehr gibt.

In etwas weiterer Zukunft werden die neuen intelligenten Messsysteme es Ihnen ermöglichen, schaltbare Verbraucher, Erzeuger und Speicher flexibel zu nutzen und Ihr Haus auf Basis von Energieverbräuchen und -preisen zu automatisieren. Dann schaltet sich beispielsweise im Tagesverlauf die Waschmaschine automatisch dann an oder lädt sich Ihr Elektro-Auto dann auf, wenn der Strom günstig ist.

Mit der Einführung der neuen Technik ändern sich gemäß § 31 MsbG die Entgelte für den Messstellenbetrieb. Wie viel Sie in Zukunft für Ihren Zähler und die Messung zahlen, hängt von Ihrem Jahresverbrauch ab.

Der Gesetzgeber sieht für verschiedene Verbrauchsklassen unterschiedliche Entgelte vor und hat Obergrenzen festgelegt. In der Regel berechnet Ihnen Ihr Messstellenbetreiber für die neue Technik mehr als für Ihren alten Zähler. Die derzeitigen Preise können dem offiziellen Preisblatt des Messstellenbetreibers entnommen werden.

Insbesondere im ersten Jahr nach der Installation der Wärmepumpe macht es Sinn, zu überprüfen, ob die in der Planung zugrunde gelegten Temperaturen und Warmwasserverbräuche der gelebten Praxis entsprechen. Oft weichen die realen Werte von den Planwerten ab. Daher ist es ratsam, die Anlage auf Basis der tatsächlichen Werte nach zu justieren. Darüber hinaus gelten die gleichen Energiespar-Tricks und Tipps, die auch bei anderen Heizsystemen empfohlen werden.

Die Jahresarbeitszahl stellt das Verhältnis zwischen der Strommenge, die die Wärmepumpe im Laufe eines Jahres verbraucht, und der Wärmemenge, die sie damit erzeugt, dar. Sie gibt somit Auskunft über die Effizienz der Wärmepumpenanlage. Dabei gilt: je höher die JAZ, desto effizienter die Anlage.

Ab einer JAZ von 4, also einem Verhältnis von 1 zu 4 (ein Teil Strom erzeugt 4 Teile Heizenergie), weist eine Wärmepumpe eine positive Ökobilanz auf. In der Praxis wird diese JAZ allerdings oft nicht erreicht. Gerade Luft-Wasser-Wärmepumpen liegen deutlich unter diesem Wert.

Ein Smart Meter ist ein intelligenter Zähler für Strom, Gas, Wasser oder Wärme. Er misst und speichert die Verbrauchsmengen und Verbrauchszeiträume und sendet diese Daten an den Anschlussnutzer, das Energieversorgungsunternehmen und/oder Dritte.

Weil das Smart Meter in ein Kommunikationssystem eingebunden ist, können sämtliche Verbrauchsdaten über das Internet oder mittels einer Smartphone-App abgerufen werden. So machen die intelligenten Zähler das Verbrauchsverhalten transparent, zeigen indirekt, wo es optimiert werden kann und tragen dadurch zu einem bewussten Umgang mit den Ressourcen bei.

Wärmepumpe werden in der Regel über einen separaten Stromzähler angeschlossen, um dem Verbraucher die Trennung von Haushaltsstrom und Wärmepumpenstrom zu ermöglichen. Das macht Sinn, da die Tarife für Wärmepumpenstrom in der Regel deutlich unter denen für Haushaltsstrom liegen.

Der Preisunterschied geht auf die reduzierten Netzentgelte für Wärmepumpen zurück. Denn die Versorgungsnetzbetreiber honorierten den Beitrag, den Wärmepumpen zur Netzstabilität leisten können, indem sie bei einer Überlast im Stromnetz kurzzeitig abgeschaltet werden können.

Würde die Wärmepumpe über den normalen Haushaltsstromzähler betrieben, fiele diese Vergünstigung weg.

Der Preis für Ihren Wärmepumpen-Strom setzt sich aus dem Energiepreis und acht verschiedenen gesetzlichen Abgaben und Umlagen zusammen:

EEG-Umlage

Mit der EEG-Umlage wird die Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien gesetzlich   gefördert. Die aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entstehenden Mehrbelastungen werden bundesweit an die Letztverbraucher weitergegeben.

Konzessionsabgabe

Die Konzessionsabgabe ist ein Entgelt an die Kommune dafür, dass Straßen und Wege für den Betrieb von Stromleitungen benutzt werden dürfen. Ihre Höhe variiert in Abhängigkeit von der Gemeindegröße.

KWK-Umlage

Mit der KWK-Umlage wird die ressourcenschonende gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme gesetzlich gefördert. Die dadurch entstehenden Belastungen werden bundesweit an die Letztverbraucher weitergegeben.

Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer wird auf den gesamten Strompreis erhoben, auch auf die enthaltenen sonstigen Steuern und Abgaben.

Offshore- Haftungsumlage

Mit der zum 1. Januar 2013 eingeführten Offshore- Haftungsumlage nach § 17 f des Energiewirtschaftsgesetzes werden Risiken der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz abgesichert. Die aus der Offshore-Haftungsumlage entstehenden Belastungen werden bundesweit an die Verbraucher weitergegeben.

Stromsteuer

Die Stromsteuer ist eine durch das Stromsteuergesetz geregelte Steuer auf den Energieverbrauch. Sie gilt seit April 1999.

Der Preis für ihren Wärmepumpenstrom setzt sich aus acht Bestandteilen zusammen:

Umlage Abschaltbare Lasten

Umlage zur Vorhaltung von Abschaltleistung nach der „Verordnung zu abschaltbaren Lasten“. Die Umlage wird wahrscheinlich zum 1. Januar 2014 wirksam. Die Kostenwälzung erfolgt analog zu den Vorgaben des KWK-G. Die Umlage ist für alle Kunden bundesweit einheitlich.

Umlage nach § 19 StromNEV

Mit der Umlage nach § 19 der Strom-Netzentgeltverordnung wird die Entlastung bzw. Befreiung stromintensiver Unternehmen von Netzentgelten finanziert. Die entstehenden Kosten werden bundesweit an die Letztverbraucher weitergegeben.

Etwa 75% der Heizenergie gewinnt die Wärmepumpe aus kostenloser Umweltwärme. Sie benötigt nur einen kleinen Teil Strom als Antriebsenergie.

Eine Wärmepumpe kann bereits heute mit Ökostromtarifen vollkommen CO2-frei betrieben werden.

Die Wärmepumpe ist ein wartungsarmes und sauberes Heizsystem. Als Heizung ohne Feuer kommt sie ohne Schornstein und entsprechende Wartungskosten durch den Schornsteinfeger aus.

Wärmepumpen sind im Betrieb so leise, platzsparend und sauber, dass sie ohne Probleme in Abstellräumen, Küchen und Fluren aufgestellt werden können.

Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe hängt im Wesentlichen von der Heizleistung der Wärmepumpe und der benötigten Wärmeenergie des Hauses ab. Eine entsprechende Auskunft kann Ihnen daher Ihr Heizungsmonteur geben.

Ihren Strombedarf für ein Jahr können Sie jedoch auch grob selbst ausrechnen.

Multiplizieren Sie dazu einfach die benötigte Wärme Ihres Hauses mit der gesamten zu beheizenden Fläche. Addieren Sie dazu 2 Kilowattstunden Energiebedarf pro Person und Tag für warmes Wasser und teilen Sei die so ermittelte Wärmemenge durch die Jahresarbeitszahl Ihrer Wärmepumpe. Der errechnete Wert entspricht in etwa der benötigten elektrischen Energie für ein Jahr.

Beispiel:
Personen im Haushalt:                                        4
beheizte Fläche:                                                    150 m²
benötigte Wärmemenge des Hauses:           100 kW/h je m² je Jahr
Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe:           3,5

100 kWh je m² je Jahr x 150 m² + (4 x 2 kWh x 365 Tage) = 17.920 kWh je Jahr
17.920 kWh je Jahr / 3,5 (Jahresarbeitszahl) = 5.120 kWh
/a

Sonnenenergie für Kassel

Die Investition in eine PV-Dachanlage zahlt sich dreifach aus:

1. Sie leisten einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung und machen Ihr Zuhause zukunftsfähig. Beispielsweise für die Anschaffung eines E-Autos oder die Kopplung mit einer effizienten Wärmelösung (z.B. einer Wärmepumpe).

2. Sie machen sich mit unabhängig von steigenden Strompreisen, da Sie einen Teil der verbrauchten Energie selbst erzeugen. Die Energieflüsse der PV-Anlage und der möglichen Zusatzkomponenten werden in einem Energiemanagementsystem analysiert, optimiert und visualisiert. Auf Basis dieser Auswertungen können Sie Ihr Verbrauchsverhalten optimieren.

3. Der Strom vom eigenen Dach reduziert die Strommenge, die Sie bei Ihrem Versorger beziehen. Das senkt Ihre monatlichen Abschläge. Zusätzlich bekommen Sie den überschüssigen Strom vergütet. Und zwar immer dann, wenn Ihre PV-Anlage Strom erzeugt, Sie diesen aber nicht selbst verbrauchen. Ihr PV-Strom wird dann ins Netz der öffentlichen Versorgung eingespeist und Sie bekommen eine feste Vergütung vom Netzbetreiber gem. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Viele Unternehmen – von kleinen lokalen Solarteuren über die Baubranche bis hin zu anderen Energieversorgen – bieten PV-Anlagen zum Kauf an. Uns geht es aber nicht primär um den Verkauf. Im Vordergrund steht die dauerhafte Begleitung Ihres Projektes über die gesamte Betriebslaufzeit. Bei uns erwerben Sie also nicht nur eine PV-Anlage, Sie bekommen außerdem einen dauerhaften Partner für alle Energiefragen.

Wir legen Wert auf qualitativ hochwertige Technik. Die Module und Komponenten für unsere PV-Pakete beziehen wir von SolarWatt, einem vertrauenswürdigen, im Markt etablierten Unternehmen, mit Fertigung in Deutschland, das bis zu 30 Jahre Gewährleistung einräumt.

Durch die Kombination von PV-Anlage und Stromspeicher, können Sie Ihren Eigenverbrauch erheblich steigern. Denn in Sonnenstunden deckt ihre PV-Anlage erst den aktuellen Bedarf, füllt danach Ihren Batteriespeicher auf und speist erst dann Strom ins Netz ein, wenn der Speicher voll ist. So können Sie Ihren selbst erzeugten Solarstrom auch noch nutzen, wenn die Sonne nicht mehr scheint. Das erhöht Ihre Unabhängigkeit und senkt Ihre Stromkosten.

Übrigens: Auch ein E-Auto kann als Speicher dienen. Mehr Infos finden Sie in unserem E-Mobilitäts-Bereich.

Eine PV-Anlage ist ein individuelles Vorhaben. Die Kosten hängen stark von den örtlichen Gegebenheiten und Ihren Wünschen ab. Ausgangspunkt ist die Anzahl der Module auf der Dachfläche. Hinzu kommen Kosten, die unabhängig von der Anlagengröße und den örtlichen Bedingungen anfallen (z. B. Sicherheitseinrichtungen, Anmeldung beim Netzbetreiber, Managementsystem, etc.) sowie Kosten, die je nach örtlichen Gegebenheiten variieren (z.B. Gerüstkosten, Montagekosten, etc.)

Unser PV-Konfigurator bietet Ihnen die Möglichkeit mit einigen wenigen Angaben die Auslegung, Produktion und Wirtschaftlichkeit Ihrer Photovoltaikanlage mit oder ohne Batteriespeicher anzusehen.

Bevor Sie sich jedoch für den Kauf einer Anlage entscheiden, erstellen wir Ihnen auf Basis Ihrer Angaben ein individuelles indikatives Angebot. So bekommen Sie einen besseren Überblick, welche Kosten und Einnahmen auf sie zukommen und können sich in Ruhe entscheiden.

Der Strompreis setzt sich aus drei wesentlichen Komponenten zusammen: den Kosten für die Beschaffung und den Vertrieb des Stroms, den Entgelten für die Netznutzung sowie den staatlich regulierten Preisbestandteilen (Steuern, EEG- Umlage).

Wie sich der Strompreis in der Zukunft entwickeln wird, können wir nicht verbindlich vorhersagen. Vieles spricht jedoch dafür, dass er eher steigen als fallen wird. Ein Grund dafür sind die tendenziell steigenden Preise für Brennstoffe und CO2- Zertifikate des europäischen Emissionshandels, die den Börsenpreis verteuern. Außerdem ist wahrscheinlich, dass durch den Wegfall konventioneller Energieerzeugungsanlagen im Rahmen des Kohle- und Atomausstieges die Menge des erzeugten Stroms abnimmt. Dies führt in der Regel ebenfalls zu steigenden Preisen.

Jede Kilowattstunde, die Ihre PV-Anlage erzeugt, Sie aber nicht selbst verbrauchen, wird ins Netz der öffentlichen Versorgung eingespeist. Hierfür erhalten Sie über 20 Jahre eine feste Vergütung, die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme nach §48 und §53 EEG 2017 festgelegt wird.

Für Dachanlagen mit einer Leistung bis zu 10kWp beträgt der Vergütungssatz aktuell 9,7 – 9,0 Ct/kWh. (Stand: 06/2020)

Eine genaue Übersicht finden Sie hier.

Schon seit mehr als 20 Jahren machen wir uns für den Ausbau der Photovoltaik stark. Seit der Jahrtausendwende haben wir zahlreiche PV-Dachanlagen auf Liegenschaften der KVV-Unternehmensgruppe gebaut. 2012 kam die selbst projektierte Freiflächen-Anlage am Standort Niestetal dazu. PV-Pakete für unsere Privatkunden sind für uns der logische nächste Schritt auf dem Weg Richtung dezentraler, klimaneutraler Versorgung. Denn die Energiewende können wir nur mit Ihnen gemeinsam schaffen.

 

Deshalb legen wir auch Wert auf eine dauerhafte Kundenbeziehung. Als Ihr Partner für alle Energiefragen stehen wir Ihnen auch bei allen künftigen Anforderungen der Energiewende zur Seite – sei es die CO2-Steuer, der Ausbau der E-Mobilität oder der direkte Stromhandel von Verbraucher zu Verbraucher.

Das PV-Paket der Werke besteht aus einer PV-Anlage, einem Wechselrichter, einem Energiemanagementsystem und einem Speicher (optional). Über das intelligente Energiemanagementsystem haben Sie Ihre Anlage jederzeit per Web-App im Blick und somit volle Transparenz über Erzeugung und Verbrauch.

Im Paket enthalten sind selbstverständlich auch die Beratung im Vorfeld, Bau und Inbetriebnahme der Anlage und die Möglichkeit, jederzeit weitere Verbraucher (z. B. E-Auto oder Wärmepumpe) an das Energiemanagementsystem anzubinden.

Ein Energiemanagementsystem (EMS) ist eine Software, die die Erzeugungsmengen Ihrer PV-Anlage sowie die von Ihnen verbrauchten und ins Netz eingespeisten Energiemengen dokumentiert und auswertet. Nur mit einem EMS kann Ihre Anlage steuerlich berücksichtigt werden.

Darüber hinaus ist das EMS Ihr Monitoringtool, mit dem Sie volle Transparenz und Kontrolle über Ihre Anlage sowie weitere Haushaltskomponenten haben. Sie können – sofern vorhanden – Wärmepumpe, Speicher oder Elektroauto an das EMS koppeln und intelligent einbinden. So reduzieren Sie ihren Reststrombezug zusätzlich und steigern Ihren Autarkiegrad! Und weil das EMS laufend weiterentwickelt wird, sind Sie energiewirtschaftlich dauerhaft gut aufgestellt.

Die PV-Anlage ist in unserer Vision nur der Einstieg in das energieautarke Zuhause. Die zusätzliche Verknüpfung mit den Bereichen Mobilität und/oder Wärme bietet vielfältige Möglichkeiten, Ihr Zuhause noch nachhaltiger, effizienter und kostensparender zu gestalten.

Auf unser breites Portfolio an Lösungen können Sie auch zu einem späteren Zeitpunkt zugreifen. Wir beraten Sie gern und holen für Sie das Beste heraus. Sprechen Sie uns einfach an.

Die Förderung von PV-Anlagen beschränkt sich aktuell auf Förderprogramme der kfW-Bank in Form von günstigen Kreditkonditionen und – je nach Programm – Tilgungszuschüssen.

Im weiteren Sinne ist die Vergütung des eingespeisten Stroms eine Förderung durch die EEG-Umlage, welche von den Stromverbrauchern geleistet wird.

Grundsätzlich sind PV-Anlagen wartungsarm. Unser Partner SolarWatt, von dem wir die wesentlichen Komponenten unseres PV-Pakets beziehen, liefert beste deutsche Herstellerqualität und bietet je nach Modell 20 oder sogar 30 Jahre Garantie auf die Module.

Für Aus- und Schadensfälle, die nicht durch die Gewährleistung abgedeckt sind, gibt es Versicherungen. Mit etwas Glück umfasst ihre bestehende Gebäudeversicherung diese Leistungen bereits.

Sollten im laufenden Betrieb Störungen auftreten oder Sie Fragen zum Energiemanagementsystem haben, helfen Ihnen unser Serviceteam und die Kollegen von Solarwatt gern weiter.

Wir haben uns im Rahmen eines gründlichen Auswahlprozesses für die Module und Komponenten der Firma SolarWatt aus Dresden entschieden. SolarWatt liefert beste deutsche Herstellerqualität und bietet je nach Modell 20 oder sogar 30 Jahre Garantie auf die Module.

Die Strommengen, die Sie zusätzlich zu Ihrem selbst erzeugten PV-Strom benötigen, beziehen Sie ganz einfach aus dem Netz der öffentlichen Versorgung. Als Werke-Kunde handelt es sich dabei um Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen in Europa. Der Tarif Kassel Strom- plus autark umfasst neben den Beschaffungs- und Vermarktungskosten, Umlagen und Abgaben auch eine Gebühr für die Nutzung des Energiemanagementsystems.

Bei der Anschaffung und dem Betrieb von PV-Anlagen gibt es unterschiedliche Modelle zur Berücksichtigung im Rahmen der Einkommensteuer oder im Betrieb als Kleinunternehmer oder Gewerbetreibender.

Die Auswirkungen sind maßgeblich vom gewählten Modell abhängig und von ihrer persönlichen Einkommensteuerlast. Als kommunales Unternehmen sind uns die Beratungen hierzu untersagt. Bitte befragen Sie dazu Ihren Steuerberater.

Mit Erwerb der PV-Anlage schließen Sie automatisch einen Stromliefervertrag mit den Werken ab. Nach Ende der Mindest-Vertragslaufzeit von zwei Jahren haben Sie die Möglichkeit, den Liefervertrag zu kündigen. Hinzu kommt ein außerordentliches Kündigungsrecht im Falle von Preisanpassungen.

Gemäß §21 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes werden regenerativen Anlagen über einen festen Zeitraum von 20 Jahren plus anteiliges Inbetriebnahme-Jahr mit einem festen Betrag pro eingespeiste Kilowattstunde vergütet. Anlagen, die im Jahr 2000 oder davor in Betrieb genommen wurden, fallen demnach ab dem 1. Januar 2021 aus der EEG-Förderung. Gemäß der im Dezember 2020 verabschiedeten EEG-Novellierung greift nun für Post-EEG Anlagenbesitzer mit einer Leistung von kleiner 7kWp die sogenannte Netzbetreiberlösung. Demnach erhalten Anlagenbetreiber der „ersten Stunde“ nun den Referenzmarktwert abzüglich der Direktvermarktungskosten pro eingespeister Kilowattstunde weiterhin direkt vom örtlichen Netzbetreiber.

Sie profitieren neben der weiteren Vergütung Ihres erzeugten Stroms durch den Netzbetreiber von geringeren Strombedarf, indem Sie Ihren eigenen grünen Strom selbst verbrauchen und somit Ihre Strombezugskosten senken. Sie machen sich durch den Eigenverbrauch unabhängig von ansteigenden Entwicklungen des Strommarkts und sind zukunftsfähig aufgestellt für neue Mobilitäts- und Wärmewelten. (z.B. Elektroauto, E-Bike, Wärmepumpe, etc.) Des Weiteren erhalten Sie als zusätzlichen Bonus von uns eine jährliche Vergütung pro installierter kWp Anlagenleistung verrechnet in ihrem Stromtarif.

Ein Energiemanagementsystem (EMS) ist eine Software, die die Erzeugungsmengen Ihrer PV-Anlage sowie die von Ihnen verbrauchten und ins Netz eingespeisten Energiemengen dokumentiert und auswertet. Darüber hinaus ist das EMS Ihr Monitoringtool, mit dem Sie volle Transparenz und Kontrolle über Ihre Anlage sowie weitere Haushaltskomponenten haben. Sie können – sofern vorhanden – Wärmepumpe, Speicher oder Elektroauto an das EMS koppeln und intelligent einbinden. So reduzieren Sie ihren Reststrombezug zusätzlich und steigern Ihren Autarkiegrad! Und weil das EMS laufend weiterentwickelt wird, sind Sie energiewirtschaftlich dauerhaft gut aufgestellt.

Nach Maßgabe des EEG wurde der Wert des PV-Stroms durch den jeweils bei Inbetriebnahme gültigen Vergütungssatz, den sogenannten anzulegenden Wert, festgesetzt. Mit Auslaufen der Förderung muss sich der PV-Strom auf dem freien Markt behaupten. Hier definiert sich der Preis durch Nachfrage und Angebot und kann stark schwanken. Im Mittelwert lag der Marktwert für PV-Strom im Jahr 2019 bei rund 3,4 Ct/kWh. Die weitere Entwicklung ist nicht sicher vorhersehbar.

Eine Zählerumrüstung ist nur dann notwendig, wenn Sie ihren erzeugten Strom nicht komplett in das Netz einspeisen möchten. Die Kosten einer Umrüstung unterscheiden sich je nach örtlichen Gegebenheiten. Im Schnitt liegen die Kosten für den Tausch der Zählerinfrastruktur und die Ergänzung eines Energiemanagementsystems bei 500 bis 1.000 Euro. Der klassische Einspeisezähler wird durch einen sogenannten Zweiwegezähler (moderne Messeinrichtung) ersetzt, der sowohl die erzeugten als auch die verbrauchten Strommengen erfasst. Diese werden an das intelligente Energiemanagementsystem weitergeleitet, welches sie dokumentiert und auswertbar macht. Außerdem erhalten Sie somit die Möglichkeit weitere Komponenten, wie ein E-Auto oder eine Wärmepumpe an das Energiemanagementsystem zu koppeln und so Ihr Zuhause intelligent und effizient zu verknüpfen.

NÖ – auch Anlagenbetreiber einer „Ü20- PV-Anlage“, die aktuell noch keine Kunden bei den Städtischen Werken sind, können vom Solarpaket 20plus der Werke profitieren. Sobald Sie sich für unsere Lösung entscheiden, erhalten Sie den Tarif Kassel Strom plus autark / Herkules Strom plus autark, beziehen den Strom aus dem Windpark Stiftswald direkt in der Nähe und profitieren darüber hinaus von unserem Post-EEG Bonus.

Sonstiges

Das Urlaubsgeld gilt nicht nur für eine Reise pro Jahr – Sie können es für jede Ihrer Reisen in Anspruch nehmen. Wählen Sie aus unseren Reiseangeboten eine Pauschal- oder Lastminutereise (in diesem Fall die Kombination von Flug und Hotel desselben Reiseverantstalters) oder eine Kreuzfahrt und erhalten Sie 100€ Urlaubsgeld.

Das jeweilige Gültigkeitsdatum erhalten Sie mit dem Gutschein zugeschickt.

Der Mindestbuchungswert der Reise beträgt 499 Euro.

Sie wünschen Zusatzleistungen wie Reiserücktrittskosten-Versicherung, Auslandskrankenversicherung, Mietwagen am Urlaubsort? Klicken Sie einfach das entsprechende Kästchen an und machen gegebenenfalls die erforderlichen weiteren Angaben.

Mit Travelcheck und den Städtischen Werken finden Sie bei diesen Anbietern Ihre nächste Traumreise. Dabei vergleichen wir für Sie rund 100 Reiseveranstalter, 500 Airlines, 60.000 Hotels, 6.000 Mietwagenstationen von diesen Anbietern: 5vorFlug, 5vorFlug X5vF, airtours, Aldiana, alltours, Anex Tour, Attika Reisen, BigXtra Touristik, BigXtra Touristik XBIG, DERTOUR, DERTOUR XDER, ETI, ETI MIXX, FERIEN Touristik, Fit Reisen, FTI Touristik, FTI Touristik XFTI, ITS, ITS Indi, JAHN REISEN, JAHN REISEN Indi, MEIERS WELTREISEN, OLIMAR, Phoenix Reisen, Schauinsland Dynamisch, Schauinsland-Reisen, TUI Deutschland, TUI XTUI, vtours, vtours international.

Wenn Sie über Travelcheck eine Last-Minute-, Frühbucher- oder Pauschalreise (in diesem Fall die Kombination von Flug und Hotel desselben Reiseveranstalters) gebucht haben und ein identisches Urlaubsangebot bei einem anderen Anbieter günstiger buchen könnten, erstattet Travelcheck Ihnen die Preisdifferenz. Zusätzlich gewährt Travelcheck Ihnen einen Reisegutschein in Höhe von 100 EUR. Diese Garantie gilt unter der Voraussetzung, dass Personenzahl, Reiseziel, Veranstalter, Reisetermin, Buchungstag, Reiseart, Unterkunft, Verpflegungsart, Airline und Flugroute beim Konkurrenzangebot identisch sind. Kurzfristige Preissenkungen durch den Veranstalter nach der Buchung oder unrechtmäßig gewährte Rabatte sowie Sonderreisen und Sonderkontingente bleiben von der Garantie ausgeschlossen.