21.04.2026

E-Mobilität – nordhessisches E-Ladenetz wächst beständig

Einer der ersten Nutzer des neuen Hyperchargers – Benedikt Fichna (l.) nutze einen Besuch im Nahversorgungszentrum in Fuldatal. Margarethe Heirich, E-Mobilitätsmanagerin der Städtischen Werke (m.) und Alexander Behrend (r.) Geschäftsführer von Behrend-Immobilien, freuten sich, ihn zu begrüßen. (Bild Andreas Fischer, Rechte Städtische Werke AG)
Neue Schnellladesäule in der Ihringshäuser Straße in Fuldatal der Städtischen Werke

Kassel, 21. April 2026. Das Netz der Elektroladesäulen in Nordhessen wächst weiter zügig. An der Ihringshäuser Straße 161 in Fuldatal ist eine neue 150 kW-Schnelladesäule in Betrieb gegangen. Der Gleichstrom-Hypercharger der Städtischen Werke auf dem Parkplatz des Nahversorgungszentrums verfügt über zwei Ladepunkte. Ist ein Ladepunkt belegt, kann ein Elektrofahrzeug mit der maximalen Leistung von 150 kW laden. Sind beide Ladepunkte belegt, geben sie jeweils 75 kW Leistung ab.

Alexander Behrend, Geschäftsführer von Behrend-Immobilien und Eigner des Geländes, freut sich über den Ladepunkt: „Die Möglichkeit, während des Einkaufens das eigene Elektroauto zu tanken, macht einen Einkaufsmarkt attraktiver. Wir bieten damit den Kunden des Marktes die Möglichkeit, die Standzeit sinnvoll zu nutzen und für das Laden nicht zusätzliche Zeit aufwenden zu müssen.“

Städtische-Werke-E-Mobilitätsmanagerin Margarethe Heirich betont: „Ein Hypercharger kann ein durchschnittliches Elektrofahrzeug in lediglich 15 bis 30 Minuten weitgehend laden. So lange dauert in etwa auch ein Einkauf. Damit ist das Laden von Elektrofahrzeugen so komfortabel wie das herkömmliche Tanken“

Aktuell betreiben die Städtischen Werke in Kassel 62 Ladestandorte mit 290 Ladepunkten. Darunter sind 17 Schnellladepunkte wie in der Goethestraße 25, auf dem Parkplatz am Auestadion oder am Friedrichsplatz. Für das Jahr 2026 planen die Städtischen Werke einen weiteren intensiven Zubau auch an Schnellladeeinrichtungen.