15.05.2019

EIN WICHTIGER MEILENSTEIN FÜR DEN WINDPARK

Windpark Reinhardswald GmbH und Vestas unterzeichneten Verträge für die Lieferung von 20 Windenergieanlagen des Typs V150

Freuen sich über die erfolgreiche Vertragsunterzeichnung: Alex Robertson (Vestas Vice President Sales für Deutschland), Danny Sutor (Bürgermeister Grebenstein), Ralf Paschold und Martin Severin (Geschäftsführer Windpark Reinhardswald GmbH & Co. KG), Thomas Ufermann (Vestas-Vertriebsdirektor für Westdeutschland) und Lars Rotzsche (Geschäftsführer Windpark Reinhardswald GmbH & Co. KG).

REINHARDSWALD. Die Vorbereitungen für den Bau des geplanten Windparks im Reinhardswald kommen mit großen Schritten voran: Nachdem die Windpark Reinhardswald GmbH & Co. KG in den vergangenen Wochen und Monaten alle erforderlichen Gutachten eingeholt hatte, einigte sich die Betreibergesellschaft jetzt mit dem Weltmarkführer Vestas auf die Lieferung von 20 Windenergieanlagen des Typs Vestas V150. Entsprechende Verträge unterzeichneten am Mittwoch die Geschäftsführer der Windpark Reinhardswald GmbH & Co. KG Ralf Paschold, Lars Rotzsche und Martin Severin sowie für Vestas Alex Robertson, Vice President Sales für Deutschland, Österreich und die Schweiz, und Vestas-Vertriebsdirektor für Westdeutschland Thomas Ufermann.

„Wir freuen uns, dass wir nach einer europaweiten Ausschreibung mit Vestas jetzt einen starken Partner an unserer Seite haben, der uns eine der modernsten und leistungsstärksten Windenergieanlagen liefern wird, die es derzeit auf dem Markt gibt“, sagte Ralf Paschold bei der Vertragsunterzeichnung. „Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein, damit zukünftig im Reinhardswald umweltfreundlich Energie erzeugt werden kann. Wir leisten so einen wichtigen Beitrag für die Energiewende in der Region.“

Vor 25 Jahren wären noch 187 Windräder erforderlich gewesen

Die 20 Windräder verfügen über eine jeweilige Leistung von 5,6 Megawatt und haben eine Nabenhöhe von 166 Meter. Der Rotordurchmesser beträgt 150 Meter. Insgesamt wird der Windpark über eine Leistung von 112 Megawatt verfügen und über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren voraussichtlich bis zu 315 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Mit dieser Menge ließen sich bei einem durchschnittlichen Verbrauch von jährlich 3.000 Kilowattstunden rund 105.000 Haushalte versorgen. „Noch vor 25 Jahren hätten wir mit den damals üblichen Windenergieanlagen mit einer Leistung von 0,6 Megawatt insgesamt 187 Windkraftanlagen errichten müssen, um diese Menge Strom erzeugen zu können“, erklärte Ralf Paschold. „Das zeigt, wie rasant sich die Technologie seitdem weiterentwickelt hat und uns heute ermöglicht, auf deutlich weniger Fläche umweltfreundlich Energie zu erzeugen.“ Die Genehmigung für den Windpark soll voraussichtlich bis Ende Juni beim Regierungspräsidium Kassel beantragt werden. Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für den Windpark soll voraussichtlich bis Ende Juni beim Regierungspräsidium Kassel beantragt werden. Die Bauarbeiten sollen im Oktober 2020 nach erteilter Genehmigung starten und der Windpark Ende des Jahres 2021 in Betrieb genommen werden.

Hintergrund

Im Mai 2018 haben die Energiegenossenschaft Reinhardswald (EGR), die Städtischen Werke aus Kassel, die EAM-Tochtergesellschaft EAM Natur und die Stadtwerke Eschwege gemeinsam die Betreibergesellschaft Windpark Reinhardswald GmbH & Co. KG gegründet, die auf gepachteten Flächen von Hessenforst einen Windpark errichten will. Hauptgesellschafter ist die EGR mit 51 Prozent. Sie ist ein Zusammenschluss der vier Kommunen Trendelburg, Fuldatal, Grebenstein und Immenhausen im Landkreis Kassel sowie dem Grebensteiner Windkraftentwickler Ralf Paschold. Die restlichen Anteile verteilen sich auf die Städtischen Werke (20,3 Prozent), EAM Natur (20 Prozent) und Stadtwerke Eschwege (8,7 Prozent). Geschäftsführer der Betreibergesellschaft sind Ralf Paschold (EGR), Lars Rotzsche (Städtische Werke) und Martin Severin (EAM). Vestas entwickelt, fertigt, installiert und wartet als Energiepartner für nachhaltige Energielösungen weltweit Windenergieanlagen und ist seit 1986 im deutschen Markt tätig. Bis heute hat das Unternehmen in Deutschland mehr als 8.000 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 13 Gigawatt installiert. Vestas beschäftigt rund 2.400 Mitarbeiter in Deutschland, weltweit sind es mehr als 24.400 Mitarbeiter. Die Geschäftseinheit Vestas Northern & Central Europe hat ihren Hauptsitz in Hamburg und ist verantwortlich für die Installation und den Service von Windenergieanlagen in Deutschland, Benelux, Österreich, Skandinavien, UK, Irland, Russland, Baltikum, Osteuropa sowie Süd- und Ostafrika.

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