30.08.2021

Endspurt für die Freibadbesucher

Freibäder öffnen letztmals am 5. September

Kassel, 30. August 2021. Wer schwimmend unter freiem Himmel seine Bahnen ziehen will, sollte sich beeilen: Die Freibäder Wilhelmshöhe und Harleshausen sowie der Freibadbereich des Auebades öffnen letztmals in dieser Saison am Sonntag, 5. September. Freilich muss auch danach niemand auf die gesunde Bewegung verzichten, denn das Hallenbad Süd und der Hallenbadbereich des Auebades heißen Besucherinnen und Besucher auch in der kälteren Jahreszeit willkommen.

Nicht nur die Corona-Pandemie, sondern auch das wechselhafte Wetter haben diese Sommerferien geprägt, sagte Oberbürgermeister Christian Geselle, der gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Städtischen Werke ist. „Da war es ein gutes und richtiges Signal, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren kostenfreien Eintritt in alle unsere Bäder zu ermöglichen. Mit diesem kleinen Geschenk wollten wir sie für die vielen Entbehrungen der letzten Monate ein wenig entschädigen. Über die vielen positiven Rückmeldungen habe ich mich gefreut.“

Auch das Schwimmtraining für die Vereine konnte wieder in den Badebetrieb integriert werden. „Dank der guten Kooperation mit den Vereinen war es möglich, sowohl den Badegästen als auch den Schwimmsportlerinnen und -sportlern passende Angebote zu machen“, erklärte Geselle weiter. „Sowohl die Badegäste als auch die Kolleginnen und Kollegen in den Bädern haben sich erneut vorbildlich an die vorgeschriebenen Regeln gehalten und diese umgesetzt.“

Seit Anfang Juni haben mehr als 100.000 Gäste die vier Kasseler Bäder besucht. Die Zahlen liegen auf einem ähnlichen Niveau wie im Sommer des vergangenen Jahres, als in den vier Bädern fast 99.000 Badegäste gezählt wurden. „Leider hat die Corona-Pandemie auch den Freibad-Sommer 2021 stark geprägt“, erklärt Dr. Michael Maxelon, Vorstandsvorsitzender der Städtischen Werke. Wie im vorigen Jahr sei es notwendig gewesen, die Anzahl der Badegäste zu begrenzen, um allen einen sicheren Schwimmbad-Besuch zu ermöglichen. Die dadurch notwendigen, zusätzlichen Anstrengungen würden auch in diesem Jahr zu erheblichen Mehrausgaben führen, so Maxelon.

„Wir freuen uns, dass so viele Menschen trotz der pandemiebedingten Einschränkungen und des zeitweilig alles andere als sommerlichen Wetters zu uns kamen“, zeigt sich der Vorstandsvorsitzende mit der Resonanz der diesjährigen verkürzten Saison zufrieden. Auf Grund der zu Beginn der Freibad-Saison noch geltenden Regelungen der Bundes-Notbremse konnten die Freibäder erst etwas mehr als einen Monat später als sonst üblich öffnen.

Die Städtischen Werke als Betreiberin der Bäder bitten darum, die auch weiterhin aktuellen Corona-Regeln zu beachten. Zurzeit gilt neben den bekannten AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Atem-Maske tragen) auch die 3G-Regel (Zutritt nur für geimpfte, genesene oder aktuell getestete Personen) in den Hallenbädern.

Das Wetter verspricht jedoch auch in der kommenden Zeit keine halbwegs stabile Besserung, deshalb wird die aktuelle Freibadsaison nicht verlängert.

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