22.03.2018

Energie sparen und Haushaltskasse entlasten - Städtische Werke bieten Erstberatung im Kunden- und Zahlungszentrum

Stefan Welsch, Vorstand der Städtische Werke AG, rät, sich bei Problemen Hilfe vom Stromspar-Check zu holen. (Bild Städtische Werke AG)

Kassel, 22. März 2018. Strom ist kein Grundrecht – aber essentiell. Und er kostet Geld. Geld, das manch einkommensschwacher Haushalt nicht hat oder für etwas anderes verwenden möchte. Doch wer seine Energierechnung nicht bezahlt, sitzt sehr schnell im Dunkeln und bekommt gerade in der kalten und dunklen Jahreszeit Probleme. Die könnten vermieden werden, wenn der Verbrauch signifikant reduziert wird. Tipps und Tricks, wie das ganz einfach geht, haben auch die Berater der Städtischen Werke im Kundenzentrum in der Kurfürsten Galerie und im Zahlungszentrum im Königstor. Noch wichtiger aber: Sie vermitteln einkommensschwache Kunden an die Initiative Stromspar-Check. Ein kleiner Hinweis an den Berater hilft und er stellt den Kontakt her.

Jörg Klinkenberg vom Verein ENERGIE 2000 aus Wolfhagen und Projektleiter des Stromspar-Checks: „Unser Ziel ist, einkommensschwachen Haushalten zu helfen, Energie zu sparen und damit die finanzielle Belastung zu reduzieren. Und das funktioniert gut, denn die meisten Menschen sind dafür offen, sich sparsam zu verhalten. Nur fehlt oft das Wissen oder das nötige Geld, um beispielsweise in ein Kühlgerät A+++ zu investieren.“

Der Stromspar-Check schickt eigens ausgebildete Energieberater zu den Verbrauchern. Die Initiative setzt darauf, dass die Haushalte durch einen effizienteren und sparsameren Umgang mit Energie die Kosten senken. „Das geht hauptsächlich dadurch, dass man sein Verhalten ändert. Deshalb denken die meisten, das sei mühsam. Doch das stimmt nicht. Meist sind es Kleinigkeiten, die helfen. So sparen zum Beispiel ein Grad mehr im Kühlschrank oder ein Grad weniger Raumtemperatur sieben Prozent Energie“, erläutert Stefan Welsch, Vorstand der Städtischen Werke, die den Energiespar-Check unterstützen.

Um möglichst schnell einen ersten Energiesparerfolg zu haben, verbauen die Berater kostenlos Soforthilfen. Das sind meist Energiesparlampen, aber auch schaltbare Steckerleisten, Kühlschrankthermometer oder Strahlregler für den Wasserhahn. Dadurch spart der durchschnittliche beratene Haushalt im Jahr rund 125 Euro und mit einem neuen A+++-Kühlgerät sogar 215 Euro.

Das Interesse der Städtischen Werke erläutert Welsch: „Energie ist ein kostbares Gut, das nicht verschwendet werden sollte. Auch wenn sie sauber erzeugt wird. Auf jeden Fall aber kostet sie Geld, auch uns. Deshalb möchten wir, dass die Verbraucher sparsam mit Energie umgehen – und sie dann auch bezahlen können.“

Kontakt
Stromspar-Check Stadt und Landkreis Kassel
Wilhelmsstraße 2 / Umwelthaus
34117 Kassel

Tel. 0561 7399928
info@stromsparcheck-kassel.de

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