13.11.2017

Energiebedarf für Immobilien transparent gemacht

Städtische Werke bieten ihren Energieausweis ab sofort auch bundesweit an

Verbrauchs oder bedarfsorientierter Energieausweis.

Kassel, 13. November 2017. Ein Gebäude zu beheizen, kostet richtig Geld. Außerdem belastet es die Umwelt. Deshalb steigen die Ansprüche an die Energieeffizienz immer weiter. Und deshalb schreibt der Gesetzgeber auch vor, dass Immobilienbesitzer bei Vermietung oder beim Verkauf einen Energieausweis zu dem Objekt vorlegen. Er stellt objektiv den Verbrauch der Immobile dar und weist Einsparpotentiale aus. Daraus lassen sich konkrete Empfehlungen für Modernisierungsmaßnahmen ableiten.

Die Städtischen Werke erstellen sowohl den verbrauchs- als auch den bedarfsorientierten Energieausweis. Und das ab sofort auch bundesweit zu einheitlichen Preisen. Für Wohngebäude kostet der verbrauchsorientierte Energieausweis 102 Euro, Kunden des Kasseler Versorgers zahlen lediglich 85 Euro. Für Nichtwohngebäude müssen 289 beziehungsweise 219 Euro für Kunden investiert werden. Der bedarfsorientierte Energieausweis kostet für Wohngebäude mit ein bis zwei Wohneinheiten für Nichtkunden 419 Euro, Kunden der Städtischen Werke müssen nur 349 Euro zahlen. Für Wohngebäude mit drei bis sechs Wohneinheiten müssen Nichtkunden 499 Euro zahlen, Kunden 399 Euro.

Preise für Gebäude mit mehr als sechs Wohneinheiten gibt es auf Anfrage. Für Wohngebäude mit mehr als vier Wohneinheiten oder Nichtwohngebäude gilt Wahlfreiheit zwischen den beiden Ausweistypen. Das gleiche gilt für Gebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, wenn deren Bauantrag nach dem 1. November 1977 gestellt wurde und sie nach Wärmeschutzverordnung vom 11. August 1977 modernisiert wurden. Alle Neubauten und Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, deren Bauantrag vor dem Stichtag 1. November 1977 und die nicht modernisiert sind, benötigen einen bedarfsorientierten Energieausweis.

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