Positive Bilanz in Kassels Bädern: rund 612.000 Besucher im Jahr 2025
KI im Auebad sorgt für mehr Sicherheit

Die Bäder Kassels haben einen festen Platz in der Freizeitgestaltung der Nordhessen und erfreuen sich, wie hier im Auebad, großer Beliebtheit. (Bild Städtische Werke AG)
- Auebad kratzt am Besucherrekord
- Wetterbedingt weniger Besucher in den Freibädern
- Bäder fester Bestandteil der Freizeitgestaltung und der nordhessischen Sportlandschaft
Kassel, 22. Januar 2025. 611.886 Badegäste besuchten im vergangenen Jahr die vier Kasseler Bäder. Damit liegt das Jahr 2025 in Summe auf vergleichbarem Niveau mit dem Vorjahr. Besonderes Highlight des Jahres war die Einführung eines KI-gestützten Systems zur Überwachung der Wasserflächen im Auebad, um das Ertrinken von Badegästen zu verhindern.
Für Städtische-Werke-Vorstandsvorsitzenden Carsten Harkner ist die Einführung eines KI-gestützten Sicherheitssystem das Highlight des Jahres: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen einen sehr verantwortungsvollen und fordernden Job in den Bädern. Und gerade im Auebad wird es zu Spitzenzeiten auch sehr voll. Da hilft die KI, indem sie potenziell gefährliche Situationen frühzeitig erkennt und warnt. Sie sorgt spürbar für mehr Sicherheit und damit ein gutes Gefühl.“
Das Auebad besuchten im vergangenen Jahr 410.428 Besucher. Im Vorjahr waren es gute 416.000. Damit kratzt das Jahr 2025 am Auebad-Rekordjahr 2024. Ins Hallenbad Süd zog es 81.395 vor allem sport- und gesundheitsorientierte Badegäste. 2024 waren es gut 96.470 Besucher. Die Mitarbeiter des Freibads in Bad Wilhelmshöhe durften sich über 64.870 Badegäste freuen, 2024 waren es 69.168. Im Freibad Harleshausen tummelten sich mit 55.193 Besuchern etwas weniger Freibadgänger als 2024 mit 60.885 Besucher. Die Besucherzahlen verdeutlichen, dass gerade Freibäder sehr vom Wetter abhängig sind. Während das Auebad mit seinem Innen- und Außenbereich vergleichsweise konstante Besucherzahlen aufweist, verzeichneten die Freibäder wetterbedingt weniger Besucher. Im Hallenbad Süd war hauptsächlich eine längere Revision im Sommer von über fünf Wochen die Ursache für den Besucherrückgang.