08.09.2021

Städtische Werke warnen vor betrügerischen Anrufen

Anrufer erfragen persönliche Daten

Kassel, 8.September 2021. Die Städtischen Werke warnen vor einer neuen telefonischen Betrugsmasche. Kunden hatten sich in der vergangenen Zeit häufiger an das Unternehmen gewandt und von unerwarteten Telefonanrufen berichtet.

Anlass der Anrufe sei beispielsweise ein angeblich notwendiger Zählerwechsel. Dazu müsse der Kunde lediglich die Zählernummer, Namen und Kundenadresse nennen. Wer konkret hinter den Anrufen stecke, können die Städtischen Werke nach eigenen Angaben nicht genau sagen. Die Anrufer würden im Regelfall nicht benennen, in wessen Antrag sie anriefen. Teilweise würden aber auf Nachfrage die Namen großer oder bekannter Anbieter wie den der Städtischen Werke genannt.

Klar sei, dass die Anrufer in betrügerischer Absicht erfolgten, um einen vom Kunden nicht erkennbaren und unerwünschten Lieferantenwechsel anzustoßen. Die sonst übliche Masche ziele auf mögliche Kostenersparnisse oder auf eine angebliche Insolvenz des aktuellen Lieferanten und eine damit verbundene Versorgungsunterbrechung.

Die Städtischen Werke weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Unternehmen bei Anrufen keine persönlichen Kundendaten abfragen würde. In solchen Fällen handele es sich im Regelfall um Betrugsversuche.

Der Rat des Kasseler Versorgers: keine Nennung von Zähler- oder Kundennummern, sondern eine Information an den Kundenservice des Unternehmens unter der Rufnummer 0561 782-3030. Bei besonders auffälligen Anrufen schade auch eine Information an die Polizei nicht.

Nützlich sind folgende Angaben, soweit sie genannt werden:

  • Rufnummer des Anrufers
  • Name des Unternehmens, in dessen Auftrag angerufen wird
  • Zeitpunkt und
  • Anzahl der Anrufe

Diese Angaben helfen den Städtischen Werken, die Betrugsversuche rechtlich zu verfolgen und künftig ihre Kunde besser zu schützen.

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