03.08.2017

Vorsicht: Keine Bankverbindung am Telefon nennen! Türkischsprachige Mitbürger erhalten Anrufe angeblich im Namen der STW

Kassel, 3. August 2017. Bankverbindungen oder sonstige sensible persönliche Daten sollten grundsätzlich nicht am Telefon genannt werden. Dies gilt auch, wenn vermeintlich ein Mitarbeiter der Städtischen Werke mit der frohen Botschaft anruft, es existiere ein Guthaben, das ausgezahlt werden solle. Um den Betrag zu überweisen, benötige man natürlich die Bankverbindung.

Im konkreten Fall schilderte eine türkischsprachige Kundin der Städtischen Werke diese Geschichte. Sie selbst und zuvor schon sowohl ihr Vater als auch ihre Schwester hätten einen Anruf von einer Leipziger Telefonnummer erhalten. Am Apparat gab sich jedes Mal ein Mann als Mitarbeiter der Buchhaltung der Städtischen Werke aus. Dieser habe sie in türkischer Sprache nach ihrer Bankverbindung gefragt, um das vermeintliche Guthaben auszahlen zu können. Sie weigerte sich, die Daten zu nennen und wandte sich an die Städtischen Werke.

Die Städtischen Werke warnen vor dieser Masche. Existiert tatsächlich ein Guthaben, werde der Kunde niemals telefonischnach seiner Bankverbindung gefragt. Rückfragen, so erforderlich, erfolgen stets schriftlich.

Die Kundin hat mittlerweile Anzeige gegen den Anrufer erstattet. Sie hat sich dessen Telefonnummer notiert. Kunden, die einen Straftatbestand vermuten, werden dringend gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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