Frauensauna im Auebad künftig jeden Dienstag

Saunabegeisterte Damen können jetzt noch häufiger im Auebad unter sich bleiben. Ab 24. Februar öffnet die Sauna des Bades an der Fulda immer dienstags zwischen 16 und 22 Uhr exklusiv für Frauen. Der letzte Termin für die bisher angebotene monatliche Damensauna ist Donnerstag, 19. Februar.

Frauensauna im Auebad künftig jeden Dienstag

Weibliche Saunagäste hatten das Angebot in der Vergangenheit so gut angenommen, dass nun auf einen wöchentlichen Turnus umgestellt wurde, um der starken Nachfrage gerecht zu werden.

Der Eintritt kostet, unabhängig vom Alter, 12 Euro für 1,5 Stunden, 16 Euro für drei Stunden und 20 Euro für den gesamten Zeitraum der Damensauna. Bis zum Alter von einschließlich fünf Jahren können Mütter ihre Töchter und Söhne kostenfrei mit in die Sauna nehmen. Ab dem Alter von sechs zahlen Kinder den regulären Eintrittspreis. Söhne können ihre Mütter ab dem Alter von sieben Jahren nicht mehr begleiten. Die Städtischen Werke weisen zudem darauf hin, dass an Feiertagen keine Frauensauna stattfinde. An solchen Tagen solle das gesamte Bad von allen nutzbar sein.

Die Städtischen Werke als Betreiberin des Auebads weisen alle Besucherinnen darauf hin, dass es aufgrund der bestehenden Personalstruktur nicht möglich ist, ausschließlich weibliches Personal während der Damensauna einzusetzen. Das gelte sowohl für Aufgüsse, Gastro, Technik als auch für Erste Hilfe in Notfällen.

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Für die Menschen da – Tag der Daseinsvorsorge beleuchtet kommunale Leistungen

Am Dienstag, 23. Juni, ist der Tag der Daseinsvorsorge 2026. Sie umfasst die Leistungen einer Kommune, die sie für ihre Bürger erbringt. Sie hält eine Stadt am Laufen. Auch Kassel. Sie umfasst lebenswichtige Dienstleistungen wie die Versorgung mit Wasser, Strom, Fernwärme aber auch die Entsorgung von Müll und Abwasser, den Betrieb von Schwimmbädern und der Straßenbeleuchtung oder den öffentlichen Nahverkehr. In diesem Jahr wird der Tag der Daseinsvorsorge bereits zum zehnten Mal begangen.

Die Unternehmen der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV) betreiben über 3.000 km Stromleitungen, über 1.300 Kilometer Wasserleitungen, 1.200 Kilometer Gasleitungen, vier Schwimmbäder, Windenergie- und PV-Anlagen, ein kleines Wasserkraftwerk, fast 100 Kilometer Tramgleise, 17 Tiefbrunnen, ein Wasserwerk mit Uferfiltration und Quellen in zwei Quellgebieten, aber auch die Fernwärmeerzeugung und -verteilung. Die 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KVV stehen damit für einen guten Teil der Lebensqualität Kassels und seiner Bürger.

Im Jubiläumsjahr lautet das Motto „Füreinander. Für dich. Für uns. Für alle.“ Es knüpft damit an das vergangene Jahr an, in dem die „Heldinnen und Helden der Daseinsvorsorge“ im Fokus standen. Mit dem Motto soll betont werden, dass ohne den Teamgeist, das verantwortungsvolle Handeln und den täglichen Einsatz vieler Fachleute eine Stadt an vielen Stellen stillstehen würde. Mit dem Tag der Daseinsvorsorge soll daher ein klares Signal für Sichtbarkeit, Anerkennung und Wertschätzung für die Menschen gesendet werden, die die Stadt am Laufen halten.

Über den Tag der Daseinsvorsorge

Der Tag der Daseinsvorsorge findet jedes Jahr am 23. Juni statt. Deutschlandweit rufen kommunale Unternehmen an diesem Tag dazu auf, die Leistungen der Daseinsvorsorge – von Energie- und Wasserversorgung, über Abwasser- und Abfallentsorgung bis hin zum Ausbau von Glasfasernetzen – bewusster wahrzunehmen. International ist der Tag als „Public Service Day“ bekannt und wird von den Vereinten Nationen ausgerufen. Der Tag der Daseinsvorsorge wird vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) koordiniert.

Freibadsaison 2026 beendet – Städtische Werke ziehen positives Fazit

Die beiden Kasseler Freibäder in Harleshausen und Bad Wilhelmshöhe sowie das Auebad haben in der Sommersaison 2026 knapp 303.000 Badegäste und damit spürbar mehr als im vergangenen Jahr angezogen. 2024 waren es knapp 285.000 Badegäste. Ein gutes Ergebnis, mit dem die Städtischen Werke als Betreiberin der Bäder angesichts verregneter und kühlerer Wochen im Sommer 2026 zufrieden sind. Aufgrund des guten Wetters Anfang September wurde die Saison bis 6. September verlängert. In der nun kommenden kälteren Jahreszeit stehen Badebegeisterten wie gewohnt der Innenbereich des Auebads und das Hallenbad Süd im Stadtteil Brückenhof zur Verfügung. Es gelten wieder die regulären Winterpreise.

In Summe besuchten in der Freibadsaison von Mai bis Anfang September 81.601 Badegäste das Freibad Wilhelmshöhe, im Vorjahr waren es knapp 65.000. Das Bad in Harleshausen zog 2025 über 65.896 Besucher an, im Vorjahr waren es gut 55.000. Und das Auebad mit seinem Hallen- und Freibadbereich war 2025 das Ziel von 155.254 Badegästen, im Vorjahr waren es 165.000.

3.343 Besucher strömten am 25. Mai ins Auebad. Die meisten Badegäste im Bad an der Fulda in der zurückliegenden Saison. Das Freibad in Harleshausen verzeichnete ebenfalls am 25. Mai den größten Zustrom an Besuchern – 2.121 Mal drehte sich das Drehkreuz am Eingang des Bads im Kasseler Westen. Im Freibad Bad Wilhelmshöhe war der Andrang 27. Juni am höchsten. 2.896 Hitzegeplagte suchten im Bad nach Abkühlung.

Viele kühlere Wochen spiegeln sich klar den Besucherzahlen im Mai und Juni wider. Dennoch liegen sie in Summe höher als im vergangenen Jahr. Deshalb sind die Städtischen Werke mit der Freibadsaison insgesamt zufrieden. Die Zahlen zeigten auch, dass die Bäder der Stadt Kassel für Sport und Freizeit Sport eine bedeutende Rolle spielen.