10.08.2020

Mehr Windstrom aus den nordhessischen Windparks:

Im ersten Halbjahr 22 Prozent über Plan

Kassel, 10. August 2020. Bis 2050 sollen 100 Prozent des benötigten Stroms in Deutschland durch erneuerbare Energien gedeckt werden – so die Klimaziele des Landes Hessen und der Bundesregierung. Die Städtischen Werke stehen seit Jahren als Vorreiter für den Ausbau regenerativer Energien in Nordhessen und treiben ihn weiter voran. Ziel: dem Klimawandel erfolgreich entgegenzutreten. Heute sind sie mit der Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) Teil eines regionalen Partnernetzwerks und vertreiben neben ihrem Naturstrom auch regionalen Windstrom.

Besonders die vier Windparks Kreuzstein, Söhrewald/Niestetal, Rohrberg und Stiftswald sind dafür unerlässlich. Die insgesamt 29 Windenergieanlagen speisen komplett in das regionale Stromnetz ein. Im ersten Halbjahr haben die Windparks mit 140 Millionen Kilowattstunden (kWh) erheblich mehr Strom erzeugt, als erwartet. Diese Menge entspricht dem Jahresbedarf von 56.000 Haushalten. Geplant waren rund 115 Millionen kWh.

„Man sieht, wir übertreffen unsere Erwartungen an den Windertrag. Grund dafür waren die guten Windverhältnisse sowie die hohen technischen Verfügbarkeiten der Windenergieanlagen. Dies zeigt erneut, dass Nordhessen ein guter Standort für den erfolgreichen Betrieb von Windenergieanlagen ist“, so Dr. Michael Maxelon, Vorstandsvorsitzender der Städtischen Werke.

„Von den guten Erträgen profitieren auch die Bürgerenergiegenossenschaften, nordhessische Stadtwerke und Kommunen, die an den Windparks beteiligt sind“, erklärt Dr. Olaf Hornfeck, Vorstandsmitglied der Städtischen Werke. Das habe den positiven Nebeneffekt, dass ein großer Teil der Mittel in der Region verbleibe und die Wirtschaftskraft stärke. Die Mittel dienten auch dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, um die klimapolitischen Ziele der Landes- und Bundesregierung zu erreichen.

Aktuell ist der Windpark Reinhardswald mit bis zu 20 Windkraftanlagen in Planung. Zudem prüft die Betreibergesellschaft des Windparks Stiftswald eine Erweiterung um bis zu vier Anlagen.

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