12.09.2019

Achtung Betrüger!

Städtische Werke warnen vor falschen Mitarbeitern

Den Zähler im Visier und einen ungewollten Versorgerwechsel als Ziel? Oder ist die Schmuckschatulle im Blick? Wer wahrheitswidrig behauptet, von den Städtischen Werken zu kommen, ist auf jeden Fall ein Betrüger und man sollte vorsichtig sein. (Bild KVV/Ingo Pijanka – stock.adobe.com)

Kassel, 12. September 2019. Die Städtischen Werke warnen die Kasseler vor Betrügern, die wieder einmal im Stadtgebiet unterwegs sind. Kunden hätten sich bei ihrem Kasseler Energieversorger gemeldet und von angeblichen Mitarbeitern berichtet, die ihnen einen neuen Stromvertrag unterschieben wollten.

Dabei hätten sie auch Mitarbeiterausweise gezeigt – gefälschte, wie die Städtischen Werke betonen. Gegen Direktvertrieb sei nichts einzuwenden, schließlich sei er grundsätzlich legal, so die Städtischen Werke. Sich aber als Mitarbeiter eines anderen Unternehmens auszugeben oder wahrheitswidrig zu behaupten, man sei in dessen Auftrag unterwegs, sei illegal, weil wettbewerbswidrig. Energieversorger, die mit dieser Masche schon mehrfach aufflogen, mussten teils hohe Strafen zahlen. Stadtwerketrick nennen viele Juristen dieses verbotene Vorgehen. Die Städtischen Werke betonen zudem, dass man nicht wissen könne, ob es sich nicht vielleicht um einen Trickbetrüger handele, der möglicherweise auf Wertgegenstände oder Bargeld aus sei.

Verbraucher sollten sich bei Verdacht oder einem unguten Gefühl sofort an ihren Versorger oder auch an die Polizei wenden. Dr. Olaf Hornfeck, Vorstand der Städtischen Werke, zu den ungebetenen Hausbesuchen: „Grundsätzlich kündigen unsere Mitarbeiter ihre Besuche an und sie können sich auch ausweisen. Nur in technischen Störungsfällen klingeln die Kollegen der Städtische Werke Netz + Service unerwartet. Aber sie sind leicht an ihren Einsatzfahrzeugen und der Monteurskleidung zu erkennen.“

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