01.02.2019

BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft insolvent – 1.600 Kunden fallen in Grundversorgung

Warnt vor unseriösen selbsternannten Billiganbietern – Dr. Olaf Hornfeck, Vorstand der Städtischen Werke. (Bild Städtische Werke AG)

Kassel, 1. Februar 2019. Eine weitere Insolvenz eines selbsterklärten Energie-Billiganbieters – jetzt hat es die BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft getroffen und erneut gezeigt, dass vermeintliche Tiefstpreise unter Marktniveau kein dauerhaftes Geschäftsmodell sein können. Dr. Olaf, Hornfeck, Vorstand der Städtische Werke AG, stellt klar: „Die 1.600 betroffenen Verbraucher müssen keine Angst haben. Sie fallen bei uns in die sogenannte Grundversorgung. Den Strom stellt ihnen niemand ab. Aber der Fall macht wieder deutlich, dass man bei der Anbieterwahl sehr genau prüfen muss, ob der Anbieter seriös ist. Auf Vergleichsportalen sollte man zudem vorsichtig sein. Wenn sich die guten Preise nur wegen Neukundenboni oder Einmalzahlungen ergeben, dann kann man davon ausgehen, ab dem zweiten Jahr drauf zu legen.“

Hornfeck betonte, dass die Städtischen Werke auf den ersten Blick auf Verbrauchsportalen niemals der günstigste Anbieter seien, weil das Unternehmen auf Lockangebote verzichte. Aber die Verbraucher könnten sich sicher sein, langfristig günstig versorgt zu werden. Außerdem könnten Verbraucher sich durch eine einfache Tarifgestaltung bessere Konditionen sichern.: „Vergleichsportale führen häufig nur die Preise der Grundversorgung an. Wir bieten mit „KS – einfach günstig“ und unserem „Sicher Strom“ aber auch Sonderverträge, die spürbar günstiger sind. Und wenn man noch zusätzlich die Online-Option wählt, spart man zusätzlich“, so Hornfeck.

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